← Alle Nachrichten

Erpresser fordern drei Millionen Dollar nach Revolut-Datendiebstahl

Nach dem Diebstahl von Kundendaten bei der Neobank Revolut verlangen Erpresser drei Millionen Dollar. Nach Angaben der NZZ gaben sie sich bei ihrem Vorgehen als italienische Strafverfolgungsbehörde aus.

Erpresser fordern drei Millionen Dollar nach Revolut-Datendiebstahl
Foto: NZZ
KI-Hinweis: Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichten- und Informationsquellen aufbereitet und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt bzw. sprachlich bearbeitet. Mehr zur KI-Verarbeitung

Erpresser verlangen drei Millionen Dollar von Revolut. Zuvor sollen sie Kundendaten der Neobank entwendet haben. Nach Angaben der NZZ sind von dem Vorfall Kunden in mehreren Ländern betroffen, darunter auch viele Menschen in der Schweiz.

Den Informationen zufolge gelangten die Betrüger an die Daten, indem sie sich als italienische Strafverfolgungsbehörde ausgaben. Auf diese Weise verschafften sie sich offenbar Zugang zu Informationen von Revolut-Kunden. Welche konkreten Daten betroffen sind und wie viele Kunden insgesamt im Detail erfasst wurden, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.

Revolut bietet als sogenannte Neobank Finanzdienstleistungen an und ist in mehreren Ländern aktiv. Deshalb betrifft der Fall nicht nur einen einzelnen nationalen Kundenkreis. Ein einzelner, bestätigter Ort des Geschehens wurde nicht genannt. Fest steht nach den vorliegenden Informationen, dass Kunden aus verschiedenen Ländern betroffen sind.

Die Forderung der Erpresser beläuft sich auf drei Millionen Dollar. Ob Revolut auf die Forderung eingegangen ist oder welche weiteren Schritte das Unternehmen beziehungsweise die zuständigen Behörden eingeleitet haben, ist nicht bekannt. Ebenso liegen keine Angaben dazu vor, ob die Täter identifiziert wurden.

Der Vorfall zeigt, dass sich Angreifer bei der Beschaffung von Kundendaten auch als staatliche Stellen ausgeben können. Im konkreten Fall nutzten die Betrüger nach den vorliegenden Informationen die Identität einer italienischen Strafverfolgungsbehörde. Weitere Einzelheiten zum Ablauf der Täuschung wurden nicht genannt.

Für die betroffenen Kunden ist insbesondere offen, welche persönlichen Informationen in die Hände der Erpresser gelangt sind. Auch zu möglichen Folgen für Konten oder anderen finanziellen Schäden liegen derzeit keine verifizierten Angaben vor. Die Zahl der betroffenen Kunden sowie die genaue Zusammensetzung der entwendeten Daten sind ebenfalls ungeklärt.

Der Fall wird damit von einem Datendiebstahl zu einer Erpressung ausgeweitet. Die Forderung von drei Millionen Dollar richtet sich gegen das Unternehmen, nachdem die Täter Zugriff auf Kundendaten erlangt haben sollen. Viele der Betroffenen sollen aus der Schweiz stammen; zugleich sind laut den vorliegenden Informationen Kunden in mehreren Ländern betroffen.

Quelle: NZZ ↗