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AfD Brandenburg plant zweijähriges Schulungsprogramm für Nachwuchs

Die AfD in Brandenburg will Mitglieder mit einem zweijährigen Programm auf eine mögliche Regierungsverantwortung vorbereiten. Dazu gehört nach Angaben von n-tv auch der Umgang mit dem Verfassungsschutz.

AfD Brandenburg plant zweijähriges Schulungsprogramm für Nachwuchs
Foto: n-tv
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Was passiert ist

Die AfD Brandenburg plant ein zweijähriges Schulungsprogramm für ihre Mitglieder. Ziel ist es nach Angaben von n-tv, den eigenen Nachwuchs auf die politischen und praktischen Anforderungen einer Regierungspartei vorzubereiten.

Das Vorhaben wird als Aufbau einer parteiinternen Kaderschmiede beschrieben. Die Schulungen sollen demnach auch den Umgang mit dem Verfassungsschutz vermitteln. Damit bezieht sich das Programm auf eine Behörde, die den AfD-Landesverband Brandenburg als rechtsextremistisch einstuft.

Was wir wissen

Die Angaben beziehen sich auf den Landesverband der AfD in Brandenburg. Vorgesehen ist eine Ausbildungsdauer von zwei Jahren. Teilnehmen sollen Mitglieder beziehungsweise Nachwuchskräfte der Partei. Inhaltlich geht es darum, sie auf eine mögliche Regierungsbeteiligung und die damit verbundenen Anforderungen vorzubereiten.

Als Bestandteil des Programms wird außerdem der Umgang mit dem Verfassungsschutz genannt. Der brandenburgische AfD-Landesverband wird laut der vorliegenden Meldung vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestuft.

Die Meldung ordnet das Schulungsprojekt in den politischen Anspruch der AfD ein, sich auf eine mögliche Machtübernahme beziehungsweise auf die Realität als Regierungspartei vorzubereiten. Konkrete Angaben zu Lehrinhalten, Verantwortlichen oder zum Beginn des Programms liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.

Was noch unklar ist

Offen bleibt, wann das zweijährige Programm starten soll und wie viele Personen daran teilnehmen können. Ebenfalls nicht bekannt ist, wer die Schulungen organisiert und welche einzelnen Themen neben dem Umgang mit dem Verfassungsschutz behandelt werden.

Nicht mitgeteilt wird zudem, ob das Programm bereits begonnen hat oder sich noch in der Planung befindet. Angaben zu den Reaktionen anderer Parteien, des Verfassungsschutzes oder weiterer Stellen liegen nicht vor. Auch ist aus den vorliegenden Informationen nicht ersichtlich, welche konkreten Aufgaben die Teilnehmer nach Abschluss der Schulung übernehmen sollen.

Quelle

n-tv, Quellen-Handle: @ntvde

Quelle: n-tv ↗