Ein überparteiliches Komitee aus britischen Abgeordneten und Mitgliedern des Oberhauses fordert ein neues Gesetz zum Schutz der Menschenrechte vor möglichen Risiken künstlicher Intelligenz. Nach Einschätzung des Gremiums decken die bestehenden gesetzlichen Regelungen bestimmte Gefahren offenbar nicht ausreichend ab.
Der Vorstoß zielt darauf, die rechtlichen Grundlagen im Vereinigten Königreich zu ergänzen. Das Komitee sieht demnach Handlungsbedarf bei Risiken, die durch den Einsatz von KI entstehen können und Menschenrechte berühren. Welche konkreten gesetzlichen Maßnahmen vorgeschlagen werden, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.
Die Forderung wird von Mitgliedern verschiedener politischer Lager getragen. Damit handelt es sich um eine parteiübergreifende politische Empfehlung. Sie stellt jedoch noch keine verabschiedete Regelung dar und hat bislang nicht zu einem neuen Gesetz geführt.
Die Debatte betrifft die Frage, ob bestehende Gesetze den Entwicklungen bei künstlicher Intelligenz und deren möglichen Auswirkungen auf Menschenrechte gerecht werden. Das Komitee kommt zu dem Schluss, dass dies bei einigen Risiken offenbar nicht der Fall ist. Mit der Forderung nach einem eigenen Gesetz soll dieses Problem politisch aufgegriffen werden.
Ob und in welcher Form die britische Regierung oder das Parlament den Vorschlag weiterverfolgen, ist auf Grundlage der vorliegenden Angaben offen. Fest steht bislang lediglich die Empfehlung des überparteilichen Gremiums. Ein konkreter Gesetzesbeschluss liegt nicht vor.