Türkische Behörden haben in mehreren Großstädten Razzien gegen LGBTQ-Gruppen durchgeführt. Nach vorliegenden Informationen wurden dabei mindestens 63 Menschen festgesetzt.
Die Einsätze werden als umfassendes Vorgehen gegen LGBTQ-Organisationen und Aktivisten beschrieben. Angaben dazu, in welchen Städten die Razzien genau stattfanden, liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Auch weitere Einzelheiten zu den Festsetzungen, etwa zu möglichen Vorwürfen oder zum weiteren rechtlichen Vorgehen, wurden nicht genannt. Damit bleibt zunächst offen, ob und wann die Betroffenen wieder freigelassen werden oder ob gegen sie weitere Maßnahmen eingeleitet werden.
Die Razzien fügen sich nach der vorliegenden Meldung in ein Vorgehen türkischer Behörden gegen LGBTQ-Gruppen ein. Über den konkreten Ablauf der Einsätze und mögliche Reaktionen der betroffenen Organisationen liegen keine weiteren Angaben vor.