Nach dem Untergang einer Fähre in der Javasee werden in Indonesien mehr als 120 Menschen vermisst. Bei dem Unglück kamen nach Angaben der Behörden mindestens sechs Menschen ums Leben. Mehr als 100 weitere Menschen konnten gerettet werden.
Die Fähre sank am Sonntag in der Javasee. Zu den Umständen des Unglücks liegen in den vorliegenden Informationen keine weiteren Angaben vor. Auch ist nicht bekannt, wann und unter welchen Bedingungen die Rettungsmaßnahmen begonnen wurden.
Die Behörden teilten die bisherige Opfer- und Vermisstenbilanz mit. Demnach werden weiterhin mehr als 120 Menschen vermisst, während mehr als 100 Überlebende gerettet wurden. Mindestens sechs Menschen wurden tot geborgen oder als Todesopfer bestätigt.
Weitere Einzelheiten zu dem Schiff, dem Ziel der Fahrt oder den betroffenen Passagieren wurden zunächst nicht genannt. Ebenso liegen keine Angaben dazu vor, ob sich unter den Vermissten Besatzungsmitglieder oder ausschließlich Passagiere befinden.
Das Fährunglück ereignete sich in der Javasee, einem Meeresgebiet zwischen mehreren indonesischen Inseln. Indonesien ist aufgrund seiner geografischen Lage in hohem Maße auf Fähr- und Schiffsverbindungen angewiesen. Zu möglichen Ursachen des Untergangs enthält die vorliegende Meldung keine Informationen.
Die Angaben beruhen auf Mitteilungen der indonesischen Behörden, über die die New York Times berichtete. Eine abschließende Bilanz der Opfer und Vermissten liegt nach dem derzeit bekannten Stand noch nicht vor.