Während der Badesaison sind in Deutschland fast 250 Menschen ertrunken. Das geht aus der Bilanz der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hervor. Die Wasserretter sehen weiterhin Leichtsinn und fehlende Schwimmkenntnisse als wesentliche Risiken beim Baden.
Besonders viele Todesfälle wurden demnach während der Hitzewelle im Juni registriert. Die hohen Temperaturen führten offenbar dazu, dass zahlreiche Menschen Gewässer zur Abkühlung aufsuchten. Genauere Angaben zur regionalen Verteilung der Todesfälle oder zu einzelnen Unglücken liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Nach Einschätzung der DLRG sind vor allem junge Männer gefährdet. Die Organisation warnt davor, die eigenen Fähigkeiten im Wasser zu überschätzen oder Risiken beim Baden zu unterschätzen. Fehlende Schwimmkenntnisse können die Gefahr zusätzlich erhöhen.
Die Bilanz umfasst Todesfälle während der gesamten Badesaison in Deutschland. Wie viele Menschen an den einzelnen Gewässerarten oder an bestimmten Orten ums Leben kamen, wird in der vorliegenden Meldung nicht näher erläutert. Auch zu möglichen Veränderungen gegenüber früheren Jahren liegen keine Angaben vor.
Die DLRG verbindet die Zahlen mit einem erneuten Hinweis auf die Bedeutung sicherer Schwimmkenntnisse und eines verantwortungsvollen Verhaltens im Wasser. Das berichtete zuerst Spiegel Online.
Kurz zusammengefasst
- In Deutschland ertranken während der Badesaison fast 250 Menschen
- Während der Hitzewelle im Juni wurden besonders viele Todesfälle registriert
- Vor allem junge Männer gelten wegen Selbstüberschätzung und fehlender Schwimmkenntnisse als gefährdet
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