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Onlinegruppen sollen Mädchen in der Schweiz zu Selbstverletzung drängen

In der Schweiz sind laut einem Bericht bereits 20 Fälle im Zusammenhang mit nihilistischen Onlinegruppen bekannt. Netzwerke wie „764“ und „1414“ sollen Mädchen zu Selbstverletzung und Suizid drängen.

Onlinegruppen sollen Mädchen in der Schweiz zu Selbstverletzung drängen
Foto: K · Pexels
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In der Schweiz sind laut einem Bericht bereits 20 Fälle bekannt, bei denen Mädchen von nihilistischen Onlinegruppen zu Selbstverletzung oder Suizid gedrängt worden sein sollen. Im Mittelpunkt stehen Netzwerke mit Bezeichnungen wie „764“ und „1414“. Die Behörden sind nach den vorliegenden Angaben stark gefordert.

Bei den Gruppen handelt es sich demnach um eine neue Form der Onlinekriminalität. Ihr Ziel soll darin bestehen, Opfer im Internet dazu zu bringen, sich selbst etwas anzutun. Betroffen sind den Angaben zufolge insbesondere Mädchen. Welche Plattformen genutzt werden, wie die Kontaktaufnahme erfolgt und über welchen Zeitraum sich die Fälle erstrecken, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.

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Die Zahl von 20 Fällen bezieht sich auf die Schweiz. Genauere Angaben zu den betroffenen Regionen, zum Alter der Mädchen oder zum Stand einzelner Ermittlungen liegen bislang nicht vor. Auch ist nicht bekannt, ob alle Fälle denselben Netzwerken zugerechnet werden oder welche konkreten Vorwürfe jeweils geprüft werden.

Die Behörden stehen nach dem Bericht vor erheblichen Herausforderungen. Die Formulierung, sie seien „am Anschlag“, weist auf eine hohe Belastung im Umgang mit den Fällen hin. Nähere Informationen zu den zuständigen Stellen oder zu möglichen Maßnahmen gegen die Netzwerke wurden in den vorliegenden Angaben nicht genannt.

Die Entwicklung zeigt nach den verfügbaren Informationen, dass Onlinekriminalität auch durch Gruppierungen erfolgen kann, die gezielt psychischen Druck auf Minderjährige ausüben. Belastbare Angaben zum tatsächlichen Ausmaß über die bislang genannten 20 Fälle hinaus liegen derzeit nicht vor. Das berichtete zuerst der Tages-Anzeiger.

Kurz zusammengefasst

  • In der Schweiz sind laut Bericht 20 Fälle bekannt, in denen Mädchen zu Selbstverletzung oder Suizid gedrängt worden sein sollen
  • Im Fokus stehen nihilistische Onlinegruppen mit den Bezeichnungen „764“ und „1414“
  • Die Behörden sind stark gefordert, während Angaben zu Plattformen, Regionen und Ermittlungsständen fehlen
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