Der Handelsexperte Jürgen Matthes hält Ausgleichszölle auf chinesische Importe für ein gezielteres Mittel als Exportquoten und Mindestpreise. Die EU und China beraten über einen möglichen Kompromiss im Handelskonflikt.
Die südafrikanische Richterin Navi Pillay wird für ihren jahrzehntelangen Einsatz gegen Apartheid, Völkermord und Kriegsverbrechen ausgezeichnet. Sie ist die fünfte Person aus Südafrika mit dem Nobelpreis.
Das Londoner Berufungsgericht hat die Verurteilung des früheren Deutsche-Bank-Händlers Christian Bittar wegen der Manipulation von Referenzzinssätzen aufgehoben.
Montenegrinische Behörden haben Mikhail Zvinchuk, den Gründer des russischen Telegram-Kanals Rybar, festgenommen. Ihm und weiteren Rybar-Mitarbeitern werden Einflussoperationen und Wahlbeeinflussung vorgeworfen.
Nach dem Brand eines von Seedrohnen angegriffenen Tankers soll sich ein Ölteppich im Schwarzen Meer binnen drei Tagen vergrößert haben. Behörden hatten die Strände zuvor wieder geöffnet und keine Ölverunreinigung festgestellt.
Die EU-Kommission will mit 46 Projekten die Versorgung mit Lithium, Nickel, Kobalt, Kupfer und weiteren Rohstoffen stärken. Die Vorhaben sollen Förderung, Verarbeitung, Recycling und Ersatzmaterialien abdecken.
Die norwegische Nobeljury verkündet am Freitag, wer den Friedensnobelpreis erhält. US-Präsident Donald Trump soll erneut nominiert sein, gilt aber nicht als aussichtsreicher Kandidat.
Irland will am Samstag einen neuen Vorschlag für den siebenjährigen EU-Haushalt vorlegen. Erwartet wird eine Kürzung um 100 bis 200 Milliarden Euro gegenüber dem im Juni angekündigten Plan.
Das Gericht sieht den früheren philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte gesundheitlich in der Lage, sich gegen Vorwürfe von Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu verteidigen. Der Prozess soll am 30. November beginnen.
Die Regierung reagiert auf die seit knapp zwei Wochen andauernden Schülerproteste. Während sie zusätzliche Lehrkräfte und Mitarbeiter ankündigt, kommt es erneut zu Ausschreitungen an Schulen und gegen die Polizei.
Premierminister Sébastien Lecornu kündigt die Freigabe strategischer Dieselreserven für drei Monate an. Dadurch könnten die Preise an den Tankstellen nach seiner Einschätzung um zwölf bis 18 Eurocent je Liter sinken.
Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder sitzt im Aufsichtsrat des russischen Globus-Ablegers. Bei einem Moskau-Besuch trat er in einer Filiale der Supermarktkette auf.
Bei einem Messerangriff an einer Grundschule im Nordosten Polens ist eine 37-jährige Mitarbeiterin getötet worden. Zwei weitere Menschen wurden verletzt. Der mutmaßliche Täter trug eine Helmkamera.
Elena Perepelitsa soll Geld an die Stiftung des verstorbenen Kremlkritikers Alexej Nawalny gespendet haben. Sie bestritt vor Gericht, wissentlich extremistische Aktivitäten finanziert zu haben.
Großbritannien hat Sanktionen gegen 38 russische Energieunternehmen, Tanker der sogenannten Schattenflotte und Finanznetzwerke verhängt. Die Maßnahmen sollen nun mehr als 90 Prozent der russischen Ölproduktionskapazität erfassen.
Die kanadische Schriftstellerin Anne Carson ist mit dem Literaturnobelpreis 2026 ausgezeichnet worden. Die Entscheidung folgt auf einen Auswahlprozess, der ein Jahr zuvor mit den Nominierungen beginnt.
In Frankreich setzen Schülerinnen und Schüler ihre Proteste für mehr Bildungsfinanzierung und bessere Bedingungen fort. Universitätsstudierende und Gewerkschaften schlossen sich an, während die Regierung bis Monatsende einen Aktionsplan vorlegen will.
Bei russischen Angriffen in der Ostukraine sind nach Behördenangaben 30 Menschen getötet und mindestens 18 verletzt worden. In Kramatorsk und Slowjansk wurde der öffentliche Verkehr eingestellt.
Nach einem Sicherheitsvorfall auf dem britischen Militärflugplatz RAF Fairford ist ein 22-jähriger Brite gegen Kaution freigelassen worden. Er war wegen des Verdachts festgenommen worden, einen Terroranschlag geplant zu haben.
Ein 24-jähriger Angehöriger der britischen Royal Navy soll geschützte Informationen für eine nicht genannte ausländische Macht gesammelt und deren Weitergabe vorbereitet haben. Am Donnerstag soll er in London vor Gericht erscheinen.
Cyberkriminelle haben nach Angaben von Asos detaillierte Nutzerprofile erbeutet. Betroffen sind unter anderem Namen, Adressen, Telefonnummern, E-Mail- und Kundennummern sowie Suchanfragen.
Nach dem Tod einer 28-jährigen Mitarbeiterin eines Pest-Forschungszentrums in Sibirien fordern die WHO und die USA weitere Informationen von Russland. Die Behörden weisen einen Zusammenhang mit Pest oder einem Laborunfall zurück.
Ein Drohnenangriff hat in der russischen Region Rjasan ein Rechenzentrum von Yandex getroffen. Der Standort wurde vollständig stillgelegt, mehrere Dienste waren gestört.
Nach dem Tod der zwangsgeräumten 87-jährigen Maricarmen gingen in Spanien Zehntausende Menschen auf die Straße. In Madrid errichteten Demonstrierende eine Gedenkstätte und marschierten zu ihrer früheren Wohnung.
Der Bundespräsident besucht vom 7. bis 9. Oktober Paris und Bordeaux. In beiden Ländern stehen die proeuropäischen Mitte-Regierungen unter Druck, während zentrale deutsch-französische Rüstungsprojekte gescheitert sind.
Die EU will mehr als 1.600 Menschen und Organisationen neu sanktionieren. Die Maßnahmen richten sich vor allem gegen die russische Rüstungsindustrie und sollen das Sanktionsregime auf fast 4.650 Betroffene erweitern.
Nach einem Drohnenangriff auf zwei Handelsschiffe vor der bulgarischen Küste haben die Behörden die Suche eingestellt. Die Besatzung des gesunkenen Schiffes bleibt vermisst.
Karl Deisseroth erhielt gemeinsam mit Peter Hegemann und Georg Nagel den Medizin-Nobelpreis. Als er seine Familie informierte, reagierten seine Kinder mit großer Freude.
Bei nächtlichen russischen Angriffen auf mehrere Orte in der Ukraine sind nach vorliegenden Angaben mindestens acht Menschen getötet worden. Beide Seiten hatten zuvor eine Ausweitung ihrer Angriffe angekündigt.
Bei Angriffen auf mehrere ukrainische Städte sind nach Angaben von Präsident Selenskyj mindestens elf Menschen getötet und mehr als 34 verletzt worden. Ziel sei auch die Energieinfrastruktur gewesen.
Die ukrainische Gegenoffensive „Operation Vivaldi“ hat nach Angaben von Al Jazeera English 175 Quadratkilometer zuvor besetzten Landes um Lyman zurückgewonnen. Russland behauptet zugleich Geländegewinne im September.
Nach dem Wahlsieg nationalistischer Kräfte fordert die EU von Bosnien-Herzegowina neue Schritte im bislang stockenden Prozess der Annäherung an die Europäische Union.
Nach dem Tod einer Mitarbeiterin eines Pest-Forschungszentrums in Sibirien fordern die WHO und die USA weitere Informationen. Unklar ist bislang, wodurch die schwere Lungenentzündung verursacht wurde.
US-Außenminister Marco Rubio erklärte bei einem Besuch in Athen, Iran habe die vollständige Kontrolle über die Straße von Hormus verloren. Zugleich sprach er von einem Zusammenbruch der iranischen Wirtschaft.
In Brüssel beraten Diplomaten über Notfallteams, EU-Finanzierung und Krisenkommunikation für den Fall eines hybriden Angriffs mit mehreren Opfern. Einige Mitgliedstaaten warnen vor einer möglichen Doppelung von NATO-Strukturen.
In Paris haben sich nach Angaben der Japan Times rund 56.000 Menschen an Protesten von Studierenden und Schülern beteiligt. Die Bewegung fordert bessere Bedingungen an Bildungseinrichtungen und läuft seit Ende September.
Ukrainische Angriffe auf russische Ölraffinerien und internationale Sanktionen setzen die russische Ölindustrie zunehmend unter Druck. Moskau senkte deshalb seine Prognose für die Ölproduktion und ist stärker auf Treibstoffimporte angewiesen.
Ein französischer Polizist muss sich wegen Gewaltanwendung verantworten. Er soll bei Schülerprotesten eine Tränengasgranate aus kurzer Entfernung auf einen 14-Jährigen abgefeuert haben.
Nach dem Tod eines Labormitarbeiters kursieren Berichte über einen möglichen Lungenpest-Fall in Sibirien. Russland bestreitet Krankheitsfälle und die Verhängung von Anti-Pest-Maßnahmen. Die WHO beobachtet die Lage.
Finnland hat die Arbeiten an zwei geplanten Google-Rechenzentren vorerst stoppen lassen. Hintergrund sind laut BBC Bedenken wegen der Abholzung von Waldflächen.
Nach neun Jahren im Exil kann der katalanische Separatistenführer Carles Puigdemont grundsätzlich nach Spanien zurückkehren. Das Oberste Gericht in Madrid hob den Haftbefehl gegen ihn auf.
In London hat der Prozess gegen drei Iraner begonnen. Ihnen wird vorgeworfen, in Großbritannien lebende Journalisten ins Visier genommen zu haben, die der iranischen Führung kritisch gegenüberstehen.
Drei Männer sollen Journalisten im Vereinigten Königreich überwacht und im Rahmen eines Plans zu „ernsthafter Gewalt“ ausgespäht haben. Sie sind nach dem National Security Act angeklagt.
Der Ausbau künstlicher Intelligenz bei Europol stößt laut POLITICO Europe auf Bedenken beim Schutz der Privatsphäre. Die EU-Polizeibehörde steht zugleich vor Herausforderungen durch Cyberkriminalität.
Die EU-Kommission soll im Handelskonflikt mit China zusätzliche Handlungsmöglichkeiten erhalten. Ziel ist eine schnellere Reaktion auf mögliche Maßnahmen – die abschreckende Wirkung des Instruments gilt jedoch als offen.
Nach der Ankündigung einer vorgezogenen Wahl am 29. November hat Spaniens Regierungschef Sánchez neue Wohnungsregelungen mit Unterstützung eines kleineren geschäftsführenden Gremiums verabschiedet.
In Russland ist das Strafverfahren gegen die Hospizgründerin Lida Moniava eingestellt worden. Ihr war vorgeworfen worden, mit einem Beitrag über getötete ukrainische Zivilisten Falschinformationen über die Armee verbreitet zu haben.
Im Zusammenhang mit einem schwerwiegenden Vorfall auf einem britischen Militärflugplatz ist eine siebte Person festgenommen worden. Zuvor hatte die US-Regierung B-1-Bomber wegen mit Iran verbundenen Bedrohungen abgezogen.
Beim britischen Onlinehändler Asos ist es laut einem Bericht zu einem mutmaßlichen Cyberangriff gekommen. Über die App wurde zeitweise ein kryptischer Text angezeigt. Ob Kundendaten betroffen sind, ist bislang unklar.
Die EU-Kommission will Ländern auf dem Weg zur Mitgliedschaft konkrete Vorteile gewähren. Zugleich sollen Staaten, die gegen gemeinsame Regeln verstoßen, künftig schärfer sanktioniert werden – bis hin zum Entzug des Stimmrechts.
Das Europäische Parlament will strengere Grenzwerte für verschiedene krebserregende Schadstoffe am Arbeitsplatz. Nach den vorliegenden Angaben könnten dadurch mehr als 20.000 Erkrankungen verhindert werden.
Im Vereinigten Königreich ist ein 22-jähriger Brite festgenommen worden. Die Polizei bringt ihn mit einem mutmaßlichen Vorhaben im Zusammenhang mit dem Luftwaffenstützpunkt RAF Fairford in Verbindung.
Für Dienstag werden in Frankreich Blockaden an Hunderten Bildungseinrichtungen erwartet. Nach mehreren Ausschreitungen in den vergangenen Tagen wächst die Sorge vor neuer Gewalt, nachdem ein 15-Jähriger in Lens eine Hand verlor.
Brüssel stellt 65 Millionen Euro bereit, um zentrale Datenbanken für die weltweite biomedizinische Forschung vor möglichen Folgen von US-Kürzungen zu schützen.
In Griechenland hat ein Verfahren gegen Tommy Olsen, den Gründer des Aegean Boat Report, begonnen. Die Organisation weist die Vorwürfe zurück und sieht sich im Einsatz für rechtsstaatliche Prinzipien.
Angesichts hoher Energiepreise und möglicher Versorgungsengpässe will EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen geplante Regeln zu Methanemissionen aufschieben. Kurzfristig könnten dadurch zusätzliche Kosten vermieden werden.
Nach dem Germanwings-Absturz in den französischen Alpen ist eine Klage von Hinterbliebenen vor Gericht abgewiesen worden. Weitere Einzelheiten zur Entscheidung liegen bislang nicht vor.
Vor der bulgarischen Küste sollen zwei Frachtschiffe von Drohnen angegriffen worden sein. Ein Schiff sank offenbar, die Besatzung gilt als vermisst. Auf dem zweiten Frachter brach ein Feuer aus.
In London formieren sich neue Gruppen gegen die Risiken künstlicher Intelligenz. Aktivisten von „Pull The Plug“ planten nach eigenen Angaben eine Störung eines Branchendinners mit einem Nvidia-Manager.
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