Nach Tagen von Demonstrationen sind die meisten Schüler in Frankreich am Freitag in den Unterricht zurückgekehrt. Die UN äußerte sich besorgt über gewaltsame Zusammenstöße, während Organisatoren für die kommende Woche neue Proteste ankündigten.
In Frankreich setzen Schülerinnen und Schüler ihre Proteste für mehr Bildungsfinanzierung und bessere Bedingungen fort. Universitätsstudierende und Gewerkschaften schlossen sich an, während die Regierung bis Monatsende einen Aktionsplan vorlegen will.
Der Bundespräsident besucht vom 7. bis 9. Oktober Paris und Bordeaux. In beiden Ländern stehen die proeuropäischen Mitte-Regierungen unter Druck, während zentrale deutsch-französische Rüstungsprojekte gescheitert sind.
In Paris haben sich nach Angaben der Japan Times rund 56.000 Menschen an Protesten von Studierenden und Schülern beteiligt. Die Bewegung fordert bessere Bedingungen an Bildungseinrichtungen und läuft seit Ende September.
Ein französischer Polizist muss sich wegen Gewaltanwendung verantworten. Er soll bei Schülerprotesten eine Tränengasgranate aus kurzer Entfernung auf einen 14-Jährigen abgefeuert haben.
Für Dienstag werden in Frankreich Blockaden an Hunderten Bildungseinrichtungen erwartet. Nach mehreren Ausschreitungen in den vergangenen Tagen wächst die Sorge vor neuer Gewalt, nachdem ein 15-Jähriger in Lens eine Hand verlor.
Nach dem Germanwings-Absturz in den französischen Alpen ist eine Klage von Hinterbliebenen vor Gericht abgewiesen worden. Weitere Einzelheiten zur Entscheidung liegen bislang nicht vor.
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