Bei den Vereinten Nationen in New York haben die Staats- und Regierungschefs von Katar, der Türkei und Jordanien für Gespräche mit Iran geworben. Zugleich verlangten sie ein entschiedeneres internationales Vorgehen gegenüber Israel. Damit rückten die regionalen Spannungen im Nahen Osten in den Mittelpunkt der Beratungen.
Katars Emir rief nach Angaben der vorliegenden Meldung zu einem Dialog mit der iranischen Führung auf. Ziel eines solchen Austauschs ist es, die bestehenden Spannungen auf diplomatischem Weg zu bearbeiten. Genauere Angaben zu möglichen Gesprächsformaten oder zu konkreten Vermittlungsschritten liegen bislang nicht vor.
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23.09.2026Neben Katar sprachen sich auch die Türkei und Jordanien für Verhandlungen mit Teheran aus. Die drei Länder verbanden diese Forderung mit dem Appell, den internationalen Druck auf Israel zu verstärken. Welche konkreten Maßnahmen sie dabei erwarten oder welche Staaten diesen Kurs unterstützen, wurde in der Meldung nicht näher ausgeführt.
Die Äußerungen fielen im Rahmen der Beratungen bei den Vereinten Nationen in New York. Sie machen deutlich, dass die regionalen Akteure unterschiedliche Schwerpunkte setzen: Einerseits steht die Aufnahme von Gesprächen mit Iran im Vordergrund, andererseits wird ein stärkeres internationales Vorgehen gegen Israel verlangt. Weitere Einzelheiten zu den Reaktionen anderer UN-Mitglieder wurden zunächst nicht genannt.
Das berichtete zuerst Euronews.
Kurz zusammengefasst
- Katars Emir rief bei den UN zu einem Dialog mit der iranischen Führung auf
- Auch die Türkei und Jordanien warben in New York für Verhandlungen mit Teheran
- Die drei Länder verlangten zugleich ein entschiedeneres internationales Vorgehen gegenüber Israel
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