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Iranischer Atomchef offenbar an Reise zu IAEA-Sitzung gehindert

Mohammad Eslami soll laut diplomatischen Kreisen in Wien an der Teilnahme an einer Sitzung der Internationalen Atomenergiebehörde gehindert worden sein. Österreich habe ihm demnach auf Drängen der USA die Einreise verweigert.

Iranischer Atomchef offenbar an Reise zu IAEA-Sitzung gehindert
Foto: DER STANDARD

Der iranische Atomchef Mohammad Eslami ist offenbar an der Teilnahme an einer Sitzung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien gehindert worden. Das berichten diplomatische Kreise in der österreichischen Hauptstadt.

Demnach wurde Eslami die Einreise nach Österreich verweigert. Als Grund für die Maßnahme wird der Druck der USA genannt. Eine offizielle Bestätigung der österreichischen Behörden, der US-Regierung oder der Internationalen Atomenergiebehörde liegt in den vorliegenden Informationen nicht vor.

Eslamis geplante Teilnahme an der IAEA-Sitzung war damit offenbar nicht möglich. Der Vorgang betrifft eine diplomatische Auseinandersetzung im Zusammenhang mit dem Zugang zu einer Sitzung der UN-nahen Atomenergiebehörde in Wien.

Die Angaben beruhen auf Aussagen diplomatischer Kreise. Ob Eslami bereits eine Reise nach Österreich angetreten hatte oder unter welchen konkreten rechtlichen Voraussetzungen die Einreise verweigert worden sein soll, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor. Auch ist unklar, ob die Entscheidung offiziell begründet wurde.

Die Sitzung der Internationalen Atomenergiebehörde findet in Wien statt. Weitere Einzelheiten zu dem Vorgang wurden zunächst nicht bekannt.

Quelle: DER STANDARD ↗