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Bundesanwaltschaft klagt mutmaßliche Russland-Spionin an

Der Generalbundesanwalt hat gegen Ilona W. Anklage wegen mutmaßlicher Agententätigkeit erhoben. Sie soll über Jahre im politischen Berlin präsent gewesen sein und Zugang zu exklusiven Konferenzen gehabt haben.

Bundesanwaltschaft klagt mutmaßliche Russland-Spionin an
Foto: WELT

Der Generalbundesanwalt hat gegen Ilona W. Anklage wegen mutmaßlicher Agententätigkeit erhoben. Die Vorwürfe stehen im Zusammenhang mit einer möglichen Spionagetätigkeit für Russland. Einzelheiten zum weiteren Verfahren wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt.

Nach Angaben der Quelle soll die Beschuldigte über Jahre im politischen Berlin präsent gewesen sein. Zudem habe sie Zugang zu den vorderen Reihen exklusiver Konferenzen gehabt. Welche Kontakte sie dort unterhielt und welche Informationen sie möglicherweise erlangte oder weitergab, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.

Die Anklage markiert den nächsten Schritt in dem Verfahren gegen die mutmaßliche Russland-Spionin. Über die erhobenen Vorwürfe muss nun im weiteren Verlauf des Verfahrens entschieden werden. Bis zu einer rechtskräftigen Entscheidung gilt die Unschuldsvermutung.

Weitere Angaben zum zuständigen Gericht, zum genauen Tatzeitraum oder zu den konkreten Anschuldigungen liegen derzeit nicht vor.

Quelle: WELT ↗