Das für heute geplante Krisentreffen der Golfstaaten zum Konflikt um die Straße von Hormus ist verschoben worden. Einen neuen Termin für das Treffen gibt es nach den vorliegenden Informationen zunächst nicht.
Als möglicher Grund gelten erneute Angriffe der Huthi-Miliz im Jemen auf Saudi-Arabien. Die Angriffe sollen bei der Entscheidung über die Verschiebung eine Rolle gespielt haben. Weitere Einzelheiten zu den Vorfällen oder zu den möglichen Folgen für die Sicherheitslage in der Region wurden zunächst nicht genannt.
Das Treffen sollte sich mit der angespannten Lage rund um die Straße von Hormus befassen. Die wichtige Meeresverbindung liegt in der Golfregion und ist derzeit Gegenstand der regionalen Sicherheitsberatungen. Durch die Verschiebung bleibt zunächst offen, wann die Golfstaaten ihre Beratungen über den Konflikt fortsetzen werden.
Parallel zu den diplomatischen Entwicklungen steigen die Öl- und Benzinpreise weiter. Konkrete Preisangaben oder eine genaue Begründung für die aktuelle Entwicklung liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor. Der Zusammenhang mit der angespannten Sicherheitslage und dem Konflikt um die Straße von Hormus wird jedoch im Zusammenhang mit der Meldung genannt.
Die Verschiebung des Treffens fällt damit in eine Phase, in der die Sicherheitslage in der Golfregion durch neue Angriffe zusätzlich belastet wird. Die Huthi-Miliz im Jemen wird als Urheber der Angriffe auf Saudi-Arabien genannt. Ob und in welchem Umfang die Vorfälle weitere diplomatische Schritte der Golfstaaten auslösen, ist derzeit nicht bekannt.
Die Informationen wurden von der ARD-aktuell-Redaktion, tagesschau, veröffentlicht.