Seit Juli sind nach Angaben der Vereinten Nationen mehr als 86.000 Menschen im Jemen durch die anhaltenden Kämpfe vertrieben worden. Die Gefechte zwischen den vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen und den Regierungstruppen zwingen zahlreiche Menschen dazu, ihre Wohnorte zu verlassen.
Viele der Vertriebenen suchen Schutz in Lagern in Aden. Die Hafenstadt steht unter der Kontrolle der international anerkannten Regierung und ist zu einem wichtigen Zufluchtsort für Menschen geworden, die vor den Kämpfen fliehen. Angaben zu den konkreten Lebensbedingungen in den Lagern liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Andere Vertriebene haben sich nach Angaben der Quelle auf den Weg in das benachbarte Dschibuti gemacht. Damit weitet sich die Fluchtbewegung über die unmittelbaren Konfliktgebiete hinaus aus. Die Vereinten Nationen beziffern die Zahl der seit Juli vertriebenen Menschen auf mehr als 86.000.
Der Jemen wird seit Jahren von einem bewaffneten Konflikt geprägt. In der vorliegenden Meldung werden als aktuelle Konfliktparteien die Huthi-Rebellen und Regierungstruppen genannt. Weitere Einzelheiten zu den Kämpfen, zu möglichen Opfern oder zur weiteren Entwicklung wurden nicht mitgeteilt.