Rund 1.400 Menschen aus dem Jemen sind nach Angaben des Senders Al Jazeera innerhalb von 24 Stunden in Obock im Norden Dschibutis angekommen. Die Ankunft steht dem Bericht zufolge im Zusammenhang mit der weiteren Festigung der Kontrolle der Huthi über die strategisch wichtige Meerenge Bab al-Mandab.
Obock liegt im Norden Dschibutis und befindet sich nahe der Meerenge, die den Golf von Aden mit dem Roten Meer verbindet. Der Ort ist damit Teil einer Region, deren Bedeutung durch die Entwicklungen im Jemen weiter in den Mittelpunkt rückt.
Nach Darstellung von Al Jazeera handelt es sich bei den Angekommenen um Jemeniten, die vor der sich verschärfenden Lage in ihrem Heimatland geflohen sind. Weitere Angaben zu ihrer Unterbringung, ihrem Zustand oder den genauen Umständen der Überfahrt lagen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Die Huthi kontrollieren nach dem Bericht weiterhin beziehungsweise zunehmend wichtige Bereiche rund um Bab al-Mandab. Die Meerenge gilt als strategisch bedeutsam, weil sie eine zentrale Verbindung zwischen dem Roten Meer und dem Golf von Aden bildet. Der Bericht ordnet die neue Fluchtbewegung in diesen militärischen und politischen Kontext ein.
Al Jazeera veröffentlichte die Angaben am 13. September 2026. Unabhängige zusätzliche Informationen zur Zahl der Ankommenden oder zu den Hintergründen der Flucht liegen in den vorliegenden Daten nicht vor.