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EU-Verlängerung von Russland-Sanktionen wegen Usmanow-Forderung gefährdet

Die Verlängerung eines umfangreichen EU-Sanktionspakets gegen Russland ist laut n-tv gefährdet. Zwei EU-Staaten verlangen, den russischen Oligarchen Alischer Usmanow von der Sanktionsliste zu streichen.

EU-Verlängerung von Russland-Sanktionen wegen Usmanow-Forderung gefährdet
Foto: n-tv

Die Verlängerung eines umfangreichen Sanktionspakets der Europäischen Union gegen Russland ist gefährdet. Nach Informationen von n-tv stellen sich inzwischen zwei EU-Staaten gegen eine Fortführung der Maßnahmen. Sie verlangen, den russischen Oligarchen Alischer Usmanow von der EU-Sanktionsliste zu streichen.

Damit verschärft sich der Streit innerhalb der Europäischen Union über den weiteren Umgang mit den Russland-Sanktionen. Zuvor hatte vor allem Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán als möglicher Widerstand gegen die Verlängerung gegolten. Nun sollen jedoch zwei andere Mitgliedstaaten die Fortführung der Maßnahmen blockieren oder erschweren.

Eine endgültige Aufhebung der Sanktionen gegen Usmanow ist nach den vorliegenden Informationen bislang nicht bestätigt. Fest steht demnach lediglich, dass die beiden EU-Staaten seine Streichung von der Sanktionsliste fordern. Sollte keine Einigung erzielt werden, könnte die Verlängerung des gesamten Sanktionspakets am Widerstand der Länder scheitern.

Welche beiden EU-Staaten die Forderung unterstützen, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor. Ebenso liegen keine weiteren Informationen zu den konkreten Verhandlungen oder zu einem möglichen Kompromiss vor. Der Streit zeigt jedoch, dass die gemeinsame EU-Politik gegenüber Russland innerhalb der Mitgliedstaaten weiterhin umstritten ist.

Quelle: n-tv ↗