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Neue Vorwürfe gegen Berliner SPD-Spitzenkandidaten Steffen Krach

Ein vertrauliches Aufsichtsratsprotokoll soll neue Hinweise auf die Rolle von Steffen Krach bei einem Immobilienprojekt enthalten. Die Vorwürfe, er habe einen Deal im Zusammenhang mit einer Spende unterstützt, sind bislang nicht bewiesen.

Neue Vorwürfe gegen Berliner SPD-Spitzenkandidaten Steffen Krach
Foto: WELT

Gegen den Berliner SPD-Spitzenkandidaten Steffen Krach gibt es neue Vorwürfe im Zusammenhang mit einem Immobilienprojekt. Nach einem Bericht der WELT soll ein vertrauliches, 24-seitiges Aufsichtsratsprotokoll zusätzliche Einblicke in Krachs Rolle bei dem Vorhaben geben.

Dem Bericht zufolge wird Krach vorgeworfen, einem Unternehmer den Abschluss eines Immobiliengeschäfts ermöglicht haben zu wollen. Dabei soll eine Spende eine Rolle gespielt haben. Das Protokoll soll nach Darstellung der WELT darauf hindeuten, dass Krach das Vorhaben hinter den Kulissen unterstützte.

Die vorliegenden Angaben beziehen sich auf den Inhalt eines vertraulichen Dokuments, dessen Existenz und Aussagen von der WELT in dem Bericht thematisiert werden. Aus den Informationen ergibt sich jedoch kein bewiesenes Fehlverhalten Krachs. Die Vorwürfe sind bislang nicht abschließend geklärt.

Im Mittelpunkt steht damit die Frage, welche Rolle Krach bei dem Immobilienprojekt tatsächlich einnahm und ob ein Zusammenhang zwischen seiner Unterstützung des Vorhabens und einer Spende bestand. Konkrete weitere Einzelheiten zu dem Projekt, dem Unternehmer oder der behaupteten Spende liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.

Der Fall fügt sich in die bereits im Zusammenhang mit Krach erhobenen Vorwürfe einer Spendenaffäre ein. Das nun bekannt gewordene Aufsichtsratsprotokoll soll nach dem WELT-Bericht neue Perspektiven auf die Vorgänge eröffnen. Eine abschließende Bewertung der Anschuldigungen ist auf Grundlage der bisher bekannten Informationen nicht möglich.

Quelle: WELT ↗