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Bericht warnt vor hohen Kosten einer anhaltenden Krise im Welthandel

Ein Bericht warnt vor langfristigen Kosten von bis zu zehn Prozent der globalen Wirtschaftsleistung, sollte eine Reform der Welthandelsorganisation scheitern. Die aktuelle Störung gilt demnach als schwerste seit 80 Jahren.

Bericht warnt vor hohen Kosten einer anhaltenden Krise im Welthandel
Foto: POLITICO Europe

Ein Scheitern der Reform der Welthandelsorganisation (WTO) könnte nach Einschätzung eines Berichts langfristig erhebliche Kosten für die Weltwirtschaft verursachen. Die möglichen Einbußen werden mit bis zu zehn Prozent der globalen Wirtschaftsleistung beziffert.

Das Dokument beschreibt die derzeitige Störung des internationalen Handelssystems als die schwerste seit 80 Jahren. Damit wird die aktuelle Lage in eine historische Perspektive eingeordnet. Zugleich verbindet der Bericht die wirtschaftlichen Risiken ausdrücklich mit der weiteren Entwicklung der WTO-Reform.

Die Welthandelsorganisation bildet den zentralen Rahmen für den internationalen Handel. Nach den vorliegenden Informationen warnt der Bericht davor, dass ein Ausbleiben einer Reform langfristig hohe wirtschaftliche Schäden nach sich ziehen könnte. Eine genaue Aufschlüsselung der erwarteten Kosten oder konkrete Maßnahmen zur Abwendung der Krise werden in den vorliegenden Angaben nicht genannt.

Die Warnung fällt in eine Phase, in der das internationale Handelssystem nach Darstellung des Dokuments bereits erheblich gestört ist. Welche einzelnen Entwicklungen dafür ausschlaggebend sind, geht aus den vorliegenden Informationen jedoch nicht hervor. Ebenso bleibt offen, über welchen Zeitraum sich die möglichen Kosten von bis zu zehn Prozent der globalen Wirtschaftsleistung verteilen würden.

Die Einschätzung wurde von POLITICO Europe verbreitet. Der Bericht stellt die Reform der WTO als entscheidend für die weitere Stabilität des globalen Handelssystems dar. Sollte sie scheitern, könnten die langfristigen Folgen demnach weit über einzelne Handelskonflikte hinausreichen und die weltweite Wirtschaftsleistung deutlich belasten.

Weitere Einzelheiten zu den Urhebern des Berichts, zum Stand des Reformprozesses und zu möglichen politischen Reaktionen liegen in den verfügbaren Angaben nicht vor.

Quelle: POLITICO Europe ↗