Dänemark hat Russland wegen eines Vorfalls vor der dänischen Küste ein gefährliches und rücksichtsloses Verhalten vorgeworfen. Nach dänischen Angaben soll ein russisches Kriegsschiff Leuchtkörper auf einen dänischen Militärhubschrauber abgefeuert haben. Der Vorfall ereignete sich vor Falster.
Ministerpräsidentin Mette Frederiksen bezeichnete das Vorgehen als „rücksichtslos“. Weitere Einzelheiten zu dem Vorfall wurden in den vorliegenden Informationen zunächst nicht genannt. Unklar ist damit unter anderem, unter welchen Umständen die Leuchtkörper eingesetzt worden sein sollen und ob der Hubschrauber dabei beschädigt wurde.
Eine öffentliche Stellungnahme des Kremls liegt bislang nicht vor. Damit ist die russische Darstellung des Geschehens derzeit nicht bekannt. Die Vorwürfe Dänemarks beziehen sich auf das Verhalten des russischen Kriegsschiffs gegenüber dem dänischen Militärhubschrauber.
Der Vorfall ereignete sich vor Falster, einer dänischen Insel. Angaben zu möglichen weiteren Reaktionen der dänischen Regierung oder zu diplomatischen Kontakten zwischen Kopenhagen und Moskau liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.