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Russland lehnt Treffen mit Selenskyj außerhalb des eigenen Staatsgebiets ab

Russland will einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj außerhalb des eigenen Staatsgebiets nicht zustimmen. Zugleich werden ukrainische Erfolge im Raum Lyman gemeldet, die bislang nicht unabhängig bestätigt sind.

Russland lehnt Treffen mit Selenskyj außerhalb des eigenen Staatsgebiets ab
Foto: WELT

Russland lehnt ein Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj außerhalb des eigenen Staatsgebiets ab. Das geht aus einer Meldung der Welt hervor. Damit weist Moskau dem Bericht zufolge einen Gesprächsort außerhalb Russlands zurück. Weitere Einzelheiten zu möglichen Bedingungen oder zu einem alternativen Ort für ein Treffen wurden nicht genannt.

Parallel dazu berichtet die Welt von möglichen militärischen Erfolgen ukrainischer Truppen im Raum Lyman in der Region Donezk. Die Angaben beziehen sich auf die Entwicklung an der Front und stehen damit im Zusammenhang mit den laufenden Kämpfen im Ukraine-Krieg.

Nach dem Bericht hält die ukrainische Seite Informationen über diese Erfolge bewusst zurück, um den Kreml nicht zu alarmieren. Welche konkreten Geländegewinne oder militärischen Veränderungen damit gemeint sind, wird in den vorliegenden Informationen nicht näher ausgeführt.

Die Angaben zu den ukrainischen Erfolgen im Raum Lyman sind bislang nicht unabhängig bestätigt. Eine eigenständige Bewertung der militärischen Lage lässt sich auf Grundlage der vorliegenden Informationen daher nicht vornehmen. Fest steht lediglich, dass neben der diplomatischen Frage eines möglichen Treffens auch Entwicklungen an der Front gemeldet werden.

Die Haltung Russlands zu einem Treffen außerhalb des eigenen Staatsgebiets und die Berichte über die Lage bei Lyman betreffen damit zwei unterschiedliche Ebenen des Konflikts: die diplomatischen Kontakte zwischen Moskau und Kiew sowie die militärische Situation in der Region Donezk. Konkrete Aussagen über weitere Verhandlungen oder den Verlauf der Kämpfe liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.

Quelle: WELT ↗