Die Bundeswehr verzeichnet nach eigenen Angaben ein großes Interesse von Zivilisten an einer Ausbildung für einen möglichen Einsatz in der Reserve. Zahlreiche Menschen hätten sich initiativ für die sogenannte „Ausbildung Ungedienter“ beworben. Die Interessenten strebten dabei keine aktive militärische Laufbahn an.
Die Ausbildung richtet sich damit an Personen, die bislang keinen aktiven Dienst bei der Bundeswehr geleistet haben, sich aber grundsätzlich für eine spätere Aufgabe als Reservist interessieren. Im Mittelpunkt steht die Möglichkeit, militärische Grundkenntnisse zu erwerben, ohne eine dauerhafte aktive Laufbahn bei der Bundeswehr anzustreben.
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung können die Teilnehmer nach Angaben der Bundeswehr als Reservisten im Heimatschutz eingesetzt werden. Damit eröffnet das Modell zivilen Bewerbern einen Weg, sich militärisch zu engagieren und zugleich außerhalb des aktiven Dienstes zu bleiben.
Wie viele Personen sich genau beworben haben und wie viele von ihnen letztlich an der Ausbildung teilnehmen werden, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor. Fest steht lediglich, dass die Bundeswehr zahlreiche Initiativbewerbungen registriert und das Interesse an der Reserve damit deutlich vorhanden ist.
Die „Ausbildung Ungedienter“ verbindet nach diesen Angaben den Wunsch nach einem Beitrag zur Bundeswehr mit dem Verbleib im zivilen Berufs- und Lebensumfeld. Eine aktive militärische Laufbahn ist für die Bewerber nicht das Ziel. Bei erfolgreichem Abschluss besteht jedoch die Möglichkeit, im Rahmen der Reserve Aufgaben im Heimatschutz zu übernehmen.