Bundeskanzler Friedrich Merz wird nicht an der UN-Generaldebatte in New York teilnehmen. Stattdessen will der CDU-Politiker in Berlin bleiben. Das teilte der Nachrichtensender n-tv mit.
Als Grund für die Absage gilt offenbar die politische Krise in Deutschland. Demnach soll die damit verbundene notwendige Präsenz des Bundeskanzlers in der Hauptstadt ausschlaggebend für die Entscheidung sein.
Die UN-Generaldebatte findet traditionell in New York statt und bringt Vertreter zahlreicher Staaten zusammen. Merz wird Deutschland dort nach den vorliegenden Informationen jedoch nicht persönlich vertreten.
Unterdessen gibt es innerhalb der CDU bereits Kritik am Bundeskanzler. Nach Angaben von n-tv fordern Kritiker aus der Partei seinen Rücktritt. Weitere Einzelheiten zur politischen Krise oder zu den konkreten Gründen für die Forderungen liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.