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Saudi-Arabien und Ägypten beraten über Sicherheit im Roten Meer

Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman und Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi haben in Kairo über die Sicherheit der Schifffahrt im Roten Meer beraten. Hintergrund sind Huthi-Angriffe auf wichtige Öltransportrouten.

Saudi-Arabien und Ägypten beraten über Sicherheit im Roten Meer
Foto: France 24 English

Saudi-Arabien und Ägypten wollen sich für eine freie und sichere Schifffahrt im Roten Meer einsetzen. Das erklärten Kronprinz Mohammed bin Salman und der ägyptische Präsident Abdel Fattah al-Sisi bei Gesprächen in Kairo. Im Mittelpunkt stand die wachsende Sicherheitsbedrohung für die maritime Verbindung zwischen dem Roten Meer und dem Golf von Aden.

Hintergrund der Beratungen sind Angriffe der Huthi, die nach Angaben des Berichts die Öltransportrouten in der Region beeinträchtigen. Die jemenitische Gruppe steht demnach im Zentrum der Sorge um die Sicherheit der Schifffahrt. Besonders aufmerksam verfolgt wird die Lage an der strategisch wichtigen Bab al-Mandab-Straße.

Die Meerenge verbindet das Rote Meer mit dem Golf von Aden und gilt in den vorliegenden Informationen als wichtiger Bestandteil der betroffenen Schifffahrtsroute. Nach Darstellung des Berichts besteht eine Bedrohung durch die Kontrolle dieses Seewegs durch die Huthi. Weitere Einzelheiten zu Umfang und Folgen der Angriffe wurden in den vorliegenden Angaben nicht genannt.

Saudi-Arabien kündigte an, auf die Angriffe der vom Iran unterstützten Huthi „entschlossen“ zu reagieren. Welche konkreten Maßnahmen damit verbunden sein könnten, blieb zunächst offen. Im Zentrum der Gespräche stand nach den Angaben vor allem die gemeinsame Forderung nach einer sicheren und ungehinderten Schifffahrt.

Die Beratungen in Kairo verdeutlichen damit die regionale Bedeutung der Entwicklung im Roten Meer. Für Saudi-Arabien und Ägypten geht es nach den vorliegenden Informationen insbesondere um den Schutz der maritimen Verkehrswege und der Öltransporte. Eine weitergehende Vereinbarung oder konkrete gemeinsame Schritte wurden nicht mitgeteilt.

Quelle: France 24 English ↗