Ägypten unterstützt Saudi-Arabiens Forderung nach einer sicheren Schifffahrt im Roten Meer. Präsident Abdel Fattah el-Sisi stellte sich bei einem Treffen in Kairo mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman hinter den saudischen Aufruf, die wichtige Seeroute besser zu schützen.
Die anhaltenden Störungen im Roten Meer haben nach ägyptischen Angaben auch erhebliche wirtschaftliche Folgen für das Land. Besonders betroffen sind demnach die Einnahmen des Suezkanals, der eine zentrale Verbindung für den internationalen Seeverkehr darstellt. Innerhalb von zwei Jahren seien die Einnahmen um 7 Milliarden US-Dollar zurückgegangen.
Mit seiner Unterstützung bekräftigte el-Sisi die Bedeutung einer verlässlichen und sicheren Schifffahrt für Ägypten und die Region. Weitere Einzelheiten zu den bei dem Treffen vereinbarten Maßnahmen oder zu konkreten Sicherheitsvorkehrungen wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt.
Der saudische Vorstoß steht vor dem Hintergrund der fortdauernden Beeinträchtigungen auf der Route durch das Rote Meer. Für Ägypten ist die Entwicklung wirtschaftlich besonders relevant, da die Nutzung des Suezkanals eine wichtige Einnahmequelle des Landes ist. Der Rückgang um 7 Milliarden US-Dollar verdeutlicht nach ägyptischer Darstellung die Auswirkungen der Störungen auf den Kanalbetrieb und die damit verbundenen Einnahmen.
Das Treffen zwischen el-Sisi und Mohammed bin Salman unterstreicht zugleich die Abstimmung zwischen Ägypten und Saudi-Arabien in der Frage der regionalen maritimen Sicherheit. Beide Länder befürworten den Schutz der Schifffahrt, wobei Ägypten die Forderung des saudischen Kronprinzen ausdrücklich unterstützt.