In mehreren Teilen der Demokratischen Republik Kongo haben Menschen gegen geplante Änderungen der Verfassung demonstriert. Die Proteste richteten sich gegen eine Reform, deren mögliche Folgen von ihren Gegnern kritisch bewertet werden.
Die Demonstrierenden befürchten, dass die geplanten Verfassungsänderungen dem Präsidenten eine dritte Amtszeit ermöglichen könnten. Damit verbinden die Gegner der Reform die Sorge, dass die bisher geltenden politischen Grenzen verändert werden könnten. Weitere Einzelheiten zu den konkreten Änderungsvorschlägen liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Nach Angaben der Quelle gingen Sicherheitskräfte gegen die Proteste vor. Die Polizei löste Demonstrationen in mehreren Teilen des Landes auf. Die Ereignisse werden als landesweite Proteste gegen die geplante Verfassungsänderung beschrieben.
Die Auseinandersetzungen zeigen den politischen Konflikt, der sich an der geplanten Reform entzündet hat. Auf der einen Seite stehen die Befürworter oder Initiatoren der Verfassungsänderungen, auf der anderen Seite deren Gegner, die eine mögliche dritte Amtszeit des Präsidenten befürchten. Informationen über weitere Maßnahmen der Regierung, die Zahl der Beteiligten oder mögliche Verletzte liegen nicht vor.
Die Meldung wurde von Al Jazeera English veröffentlicht.