Bei einem Protest in Rumänien ist es zu Zusammenstößen zwischen Demonstrierenden und der Polizei gekommen. Nach vorliegenden Informationen wurden dabei Dutzende Menschen verletzt. Die genaue Örtlichkeit des Geschehens wurde zunächst nicht genannt.
An der Demonstration beteiligten sich demnach rund 2.000 Landwirte und Schäfer. Sie protestierten gegen die Verlängerung eines Exportverbots für Vieh. Weitere Einzelheiten zu den Hintergründen des Verbots oder zu den konkreten Forderungen der Teilnehmer liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Im Verlauf der Kundgebung kam es zu Auseinandersetzungen mit den Einsatzkräften. Angaben dazu, wie viele Demonstrierende oder Polizisten verletzt wurden und wie schwer die Verletzungen waren, wurden nicht gemacht. Auch ist nicht bekannt, ob es Festnahmen oder weitere Maßnahmen der Behörden gab.
Der Protest wurde nach den vorliegenden Angaben von rechtsextremen Gruppen unterstützt. Unklar bleibt, in welcher Form diese Unterstützung erfolgte. Ebenso liegen keine Informationen dazu vor, ob die Gruppen die Organisation der Demonstration beeinflussten oder lediglich an der Kundgebung teilnahmen.
Die Demonstration richtet sich gegen eine politische Maßnahme, die den Export von Vieh betrifft. Zu möglichen weiteren Protesten, einer Reaktion der rumänischen Regierung oder einer Änderung des Exportverbots wurden zunächst keine Angaben gemacht. Die Informationen stammen aus einem Bericht von Al Jazeera English.