Die Vereinigten Staaten planen, Militärhilfe im Umfang von 52 Millionen Dollar von Europa und dem Nahen Osten in Länder auf dem amerikanischen Kontinent umzuleiten. Das geht aus einer von Euronews veröffentlichten Meldung hervor. Als mögliche Empfänger werden Staaten genannt, die als dem US-Präsidenten Donald Trump nahestehend gelten.
Weitere Einzelheiten zu den betroffenen Hilfsprogrammen, den bislang vorgesehenen Empfängerländern oder dem genauen Zeitpunkt der geplanten Umschichtung wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt. Unklar bleibt damit auch, aus welchen konkreten Unterstützungsleistungen die Summe stammt und wie sie auf die Länder Amerikas verteilt werden soll.
Der angekündigte Schritt folgt auf eine Südamerikareise von US-Außenminister Marco Rubio in der vergangenen Woche. Rubio traf dabei die konservativen Staatschefs von Peru, Kolumbien und Ecuador. Nach Angaben von Euronews sagte der US-Außenminister den Ländern weitere Unterstützung und Zusammenarbeit zu.
Die Reise und die geplante Neuordnung der Militärhilfe stehen damit in einem Zusammenhang mit den Beziehungen der USA zu Staaten in Südamerika. Welche Rolle die Gespräche mit den drei Präsidenten bei der Entscheidung über die Umleitung der Mittel spielten, geht aus den vorliegenden Angaben jedoch nicht hervor.
Die Vereinigten Staaten leisten verschiedenen Ländern militärische Unterstützung. Im vorliegenden Fall ist lediglich bekannt, dass Mittel aus Europa und dem Nahen Osten zugunsten von Ländern Amerikas verschoben werden sollen. Konkrete Angaben zu den politischen oder sicherheitspolitischen Gründen für die Neuverteilung liegen nicht vor.