Über der Ostsee ist es zu einem Zwischenfall zwischen einer russischen Fregatte und einem dänischen Helikopter gekommen. Nach Angaben der Quelle feuerte das russische Kriegsschiff Leuchtmunition auf den Helikopter ab. Der genaue Ort des Vorfalls wurde nicht genannt.
Dänemark und die Europäische Union verurteilten das Vorgehen scharf. Weitere Einzelheiten zum Ablauf des Zwischenfalls liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor. Unklar bleibt damit unter anderem, unter welchen Umständen es zu dem Einsatz der Leuchtmunition kam und ob dabei Menschen oder der Helikopter zu Schaden kamen.
Russland weist die Verantwortung für den Vorfall zurück. Der russische Botschafter in Kopenhagen bestritt, dass Russland für das Geschehen verantwortlich sei. Zugleich warf er Dänemark eine Provokation vor. Damit stehen sich unterschiedliche Darstellungen des Vorfalls gegenüber.
Die Auseinandersetzung ereignete sich in der Ostsee und betrifft damit einen sensiblen maritimen Raum. Konkrete Angaben zur Position der Fregatte, zum Auftrag des dänischen Helikopters oder zum weiteren Verlauf des Einsatzes wurden nicht veröffentlicht.
Der Zwischenfall hat nach den vorliegenden Informationen diplomatische Reaktionen ausgelöst. Dänemark und die EU stellten sich gegen das Vorgehen, während die russische Seite die Verantwortung ablehnt und den Vorgang aus ihrer Sicht als Provokation Dänemarks bewertet. Eine abschließende Klärung der unterschiedlichen Darstellungen steht damit aus.