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USA verschärfen Streit mit Südafrika durch Visabeschränkungen

Die US-Regierung will Visaanträge von Südafrikanern ablehnen, denen sie eine Beteiligung an der Diskriminierung weißer Menschen vorwirft. Pretoria weist die Anschuldigungen zurück.

USA verschärfen Streit mit Südafrika durch Visabeschränkungen
Foto: WELT

Die Vereinigten Staaten verschärfen ihren politischen Streit mit Südafrika. Die US-Regierung kündigte an, Visaanträge von Südafrikanern ablehnen zu wollen, denen sie eine Beteiligung an der Diskriminierung weißer Menschen vorwirft. Die Maßnahme ist Teil von Sanktionen gegen Südafrika.

Nach Angaben der US-Regierung richten sich die geplanten Visaablehnungen gegen Personen, denen eine Beteiligung an der Benachteiligung weißer Menschen zugeschrieben wird. Weitere Einzelheiten zu den betroffenen Personen oder zum Umfang der Maßnahmen wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt.

Die südafrikanische Regierung weist die Vorwürfe zurück. Damit stehen sich Washington und Pretoria in der Bewertung der Situation unmittelbar gegenüber. Während die US-Regierung ihre Maßnahmen mit dem Vorwurf der Diskriminierung begründet, bestreitet Südafrika die entsprechenden Anschuldigungen.

Die Sanktionen und Visabeschränkungen verschärfen damit die Spannungen zwischen den beiden Staaten. Ein konkreter Zeitpunkt für die Umsetzung der Visaablehnungen oder weitere mögliche Schritte wurde nicht genannt. Auch zu den Auswirkungen der Maßnahmen auf die bilateralen Beziehungen liegen keine zusätzlichen Angaben vor.

Quelle: WELT ↗