Alex Saab, ein Vertrauter des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro, hat sich in den USA des Geldwäschedelikts schuldig bekannt. Das geht aus einer Meldung von Euronews hervor. Die Erklärung erfolgte vor einem US-Gericht; der genaue Ort wurde nicht genannt.
Nach Angaben der Quelle ist das Schuldbekenntnis Teil einer Vereinbarung mit den US-Behörden. Saab erklärte sich demnach bereit, mit laufenden Ermittlungen von Bundesbehörden zusammenzuarbeiten. Nähere Einzelheiten zu Umfang und Inhalt dieser Kooperation wurden in der vorliegenden Meldung nicht genannt.
Im Rahmen der Vereinbarung soll Saab außerdem 195 Millionen US-Dollar aus dem Korruptionsgeschäft abgeben. Die Summe entspricht nach den Angaben rund 168,9 Millionen Euro. Aus der Meldung geht nicht hervor, auf welche konkrete Weise die Abgabe erfolgen soll.
Der Fall steht im Zusammenhang mit Ermittlungen in den Vereinigten Staaten gegen Saab. Die vorliegenden Informationen enthalten keine weiteren Angaben zu den konkreten Vorwürfen, zum möglichen Strafmaß oder zum weiteren Verlauf des Verfahrens.
Saab gilt als Verbündeter Maduros. Sein Schuldbekenntnis und die angekündigte Zusammenarbeit mit den US-Bundesbehörden sind Bestandteil der nun bekannt gewordenen Vereinbarung. Weitere Details zu möglichen Konsequenzen für Saab oder zu den laufenden Ermittlungen wurden zunächst nicht mitgeteilt.