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Rodrigo Duterte zu Voranhörung am IStGH in Den Haag erwartet

Der frühere philippinische Präsident Rodrigo Duterte soll in Den Haag an einer Voranhörung des Internationalen Strafgerichtshofs teilnehmen. Für ihn wäre es der erste öffentliche Auftritt seit mehr als einem Jahr.

Rodrigo Duterte zu Voranhörung am IStGH in Den Haag erwartet
Foto: ABC News International

Der frühere philippinische Präsident Rodrigo Duterte wird zu einer Voranhörung am Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag erwartet. Nach Angaben der Nachrichtenagentur ABC News erklärte eine Richterin, sie rechne mit seiner Teilnahme an dem Termin.

Die Anhörung findet am Sitz des IStGH in Den Haag in den Niederlanden statt. Einzelheiten zum weiteren Ablauf des Verfahrens wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt. Fest steht lediglich, dass Duterte zu einer Voranhörung vor dem Gericht erwartet wird.

Für den ehemaligen philippinischen Präsidenten wäre der Termin der erste öffentliche Auftritt seit mehr als einem Jahr. Damit würde Duterte erstmals seit längerer Zeit wieder öffentlich im Zusammenhang mit dem Verfahren am Internationalen Strafgerichtshof erscheinen.

Der IStGH befasst sich mit Fällen von internationaler Bedeutung. Im Mittelpunkt der nun erwarteten Voranhörung steht die weitere gerichtliche Behandlung des Falls. Die vorliegenden Angaben enthalten jedoch keine näheren Informationen zu möglichen Anklagepunkten, zu konkreten Vorwürfen oder zu Entscheidungen, die bei dem Termin getroffen werden könnten.

Auch zum genauen Zeitpunkt der Anhörung und zu den Umständen von Dutertes erwarteter Teilnahme liegen in den verfügbaren Informationen keine weiteren Angaben vor. Die Einschätzung der Richterin, dass sie mit seinem Erscheinen rechne, ist bislang die zentrale Information zum bevorstehenden Termin.

Rodrigo Duterte war früher Präsident der Philippinen. Mit der Voranhörung in Den Haag rückt sein Fall nun erneut in den Blick der Öffentlichkeit. Ob und in welchem Umfang Duterte bei dem Termin selbst Stellung nehmen wird, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.

Quelle: ABC News International ↗