Erneute Kämpfe verschärfen die humanitäre Lage im Jemen. Die Gewalt hat nach vorliegenden Angaben eine Waffenruhe beendet und zahlreiche Menschen zur Flucht gezwungen. Besonders betroffen ist die Provinz Taiz im Südwesten des Landes. Viele Vertriebene erreichen das provisorische Lager Al Kadha, wo sie Schutz suchen.
Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden in den vergangenen zwei Wochen rund 125.000 Menschen vertrieben. Die Zahl verdeutlicht das Ausmaß der erneuten Fluchtbewegung, die durch die Kampfhandlungen ausgelöst wurde. Für die betroffenen Menschen bedeutet die Vertreibung den Verlust ihrer bisherigen Aufenthaltsorte und eine erneute Suche nach Sicherheit.
Das Lager Al Kadha in der Provinz Taiz ist ein Anlaufpunkt für viele der Menschen, die vor der Gewalt fliehen. Es handelt sich um eine provisorische Unterkunft. Weitere Einzelheiten zur Versorgungslage im Lager oder zur Zahl der dort angekommenen Menschen liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Mit dem Ende der Waffenruhe hat sich die Unsicherheit für die Bevölkerung erneut verschärft. Die Kämpfe führen dazu, dass Menschen ihre Wohnorte verlassen müssen und sich in anderen Teilen der Provinz oder des Landes in Sicherheit bringen. Die Vereinten Nationen erfassen die jüngste Vertreibung über einen Zeitraum von zwei Wochen.
Die Entwicklung zeigt, wie schnell eine Unterbrechung der Gewalt in eine neue Fluchtbewegung münden kann. Angaben zu den konkreten Konfliktparteien, zum Umfang der Kampfhandlungen und zu möglichen Opfern sind in den vorliegenden Informationen nicht enthalten. Fest steht demnach, dass die erneute Gewalt Tausende Menschen zur Flucht gezwungen hat und die humanitäre Krise im Jemen weiter verschärft.
Quelle: Euronews, @Euronews