Eine von Donald Trump vorgeschlagene Waffenruhe im Ukraine-Krieg ist nach vorliegenden Angaben an Bedingungen Russlands geknüpft. Moskau fordert demnach ein Ende der westlichen Sanktionen sowie ein Ende ukrainischer Angriffe. Eine bestätigte Einigung zwischen den beteiligten Seiten oder ein konkreter Durchbruch bei den Verhandlungen liegt bislang nicht vor.
Die russischen Forderungen beziehen sich damit sowohl auf die internationalen Strafmaßnahmen gegen Russland als auch auf die militärische Lage. Nach den vorliegenden Informationen macht Moskau die Zustimmung zu einer Waffenruhe davon abhängig, dass westliche Sanktionen beendet werden und die Ukraine ihre Angriffe einstellt.
Der Vorschlag für eine Waffenruhe geht demnach auf Donald Trump zurück. Wie die Bedingungen im Einzelnen umgesetzt werden sollen und ob es dazu bereits formelle Vereinbarungen gibt, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor. Ebenso ist nicht bestätigt, dass Russland und die Ukraine sich auf ein gemeinsames Vorgehen verständigt haben.
Aus Kiew wird zugleich über die aktuelle Lage an der Front berichtet. Die Angaben deuten damit darauf hin, dass die militärische Entwicklung und mögliche Verhandlungen parallel betrachtet werden. Einzelheiten zu einzelnen Frontabschnitten oder zu konkreten Kampfhandlungen liegen in den vorliegenden Informationen jedoch nicht vor.
Damit bleibt offen, ob und unter welchen Voraussetzungen eine Waffenruhe zustande kommen könnte. Die russischen Forderungen stehen einer bestätigten Vereinbarung bislang gegenüber. Ein Ende des Krieges oder eine dauerhafte Beruhigung der Lage ist mit den bisher bekannten Informationen nicht verbunden.
Die Meldung beruht auf Angaben der Zeitung WELT. Darin wird sowohl auf die von Trump vorgeschlagene Waffenruhe als auch auf die Bedingungen Russlands und die Lage an der Front in der Ukraine eingegangen.