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USA klagen fünf mutmaßliche russische Geheimdienstmitarbeiter an

Das US-Justizministerium hat Anklage gegen fünf mutmaßliche Mitarbeiter des russischen Geheimdienstes erhoben. Sie sollen ein internationales Netzwerk für geplante Anschläge und Attentate angeworben haben.

USA klagen fünf mutmaßliche russische Geheimdienstmitarbeiter an
Foto: France 24 English

Das US-Justizministerium hat Anklage gegen fünf mutmaßliche Mitarbeiter des russischen Geheimdienstes erhoben. Nach Angaben der US-Behörden sollen die Beschuldigten ein internationales Netzwerk angeworben haben, um im Auftrag des Kremls Anschläge zu planen und Attentate auszuführen.

Die Vorwürfe richten sich damit gegen mutmaßliche Aktivitäten, die über mehrere Länder hinweg organisiert worden sein sollen. Ein einzelner Tatort wurde von den US-Behörden in den vorliegenden Informationen nicht genannt. Ebenso sind keine weiteren Einzelheiten zu den angeblich geplanten Anschlägen oder zu den Personen bekannt, die das Netzwerk gebildet haben sollen.

Nach Angaben der Vereinigten Staaten befinden sich die fünf Beschuldigten weiterhin auf freiem Fuß. Ob und in welchem Umfang sie sich zu den Vorwürfen äußern, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.

Die Anklage stellt zunächst eine Beschuldigung der US-Justiz dar. Die erhobenen Vorwürfe sind bislang nicht gerichtlich bewiesen. Damit gilt für die Beschuldigten weiterhin die Unschuldsvermutung, bis ein Gericht über die Anschuldigungen entschieden hat.

Die US-Anklage steht nach Darstellung der Behörden im Zusammenhang mit dem Vorwurf, dass russische Geheimdienstmitarbeiter ein internationales Netzwerk für Gewaltaktionen eingesetzt oder aufbauen wollten. Konkrete Angaben zu den mutmaßlichen Zielen, zum Zeitpunkt möglicher Anschlagspläne oder zu den Ländern, in denen diese umgesetzt werden sollten, wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt.

Quelle: France 24 English ↗