Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bewertet die Reaktion auf den Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo als ermutigend. Zugleich warnt sie davor, die Epidemie bereits als beendet zu betrachten. Die bisherigen Fortschritte seien demnach kein Anlass für eine Entwarnung.
Nach den vorliegenden Angaben wurden bis zum 11. September in sieben Provinzen des Landes mehr als 7.000 Ebola-Fälle gemeldet. Damit betrifft der Ausbruch mehrere Regionen der Demokratischen Republik Kongo. Ein einzelner Schwerpunkt des Geschehens wird in den Informationen nicht genannt.
Die WHO hebt insbesondere die Entwicklung der Reaktion auf den Ausbruch positiv hervor. Welche konkreten Maßnahmen oder Fortschritte die Organisation im Einzelnen bewertet, geht aus den vorliegenden Angaben jedoch nicht hervor. Ebenso liegen keine näheren Informationen zur Zahl der Todesfälle, zur Verteilung der Fälle auf die Provinzen oder zum zeitlichen Verlauf vor.
Die Warnung vor einer verfrühten Entwarnung unterstreicht nach Einschätzung der WHO, dass die Epidemie weiterhin nicht beendet ist. Trotz ermutigender Zeichen bleibt die Lage damit von anhaltender Bedeutung für die öffentliche Gesundheit. Weitere Einzelheiten zur aktuellen Entwicklung wurden in der vorliegenden Meldung nicht genannt.
Die Informationen stammen aus einer Meldung von France 24 English unter Berufung auf die Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation. Als Stichtag für die Fallzahl wird der 11. September angegeben.