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Deutschland und Belgien gehen gegen mutmaßliches Geldwäschenetzwerk vor

Polizeibehörden aus Deutschland und Belgien sind länderübergreifend gegen ein mutmaßliches Netzwerk vorgegangen. Im Mittelpunkt stehen Geldwäsche, Steuerbetrug und Betrug zulasten der Sozialversicherung.

Deutschland und Belgien gehen gegen mutmaßliches Geldwäschenetzwerk vor
Foto: n-tv

Polizeibehörden aus Deutschland und Belgien sind länderübergreifend gegen ein mutmaßliches Netzwerk von Geldwäschern vorgegangen. Die Ermittlungen richten sich nach vorliegenden Informationen gegen ein Betrugssystem, das in beiden Ländern aktiv gewesen sein soll. Angaben zu den konkreten Einsatzorten liegen nicht vor.

Im Zentrum des Verdachts steht ein Vorgehen nach dem Prinzip „Bargeld gegen Buchgeld“. Dabei sollen die Beteiligten Bargeldgeschäfte mit Überweisungen beziehungsweise anderen Formen von Buchgeld verbunden haben. Welche konkreten Transaktionen im Einzelnen untersucht werden und wie hoch der mögliche Schaden ist, wurde nicht mitgeteilt.

Neben dem Verdacht der Geldwäsche geht es den Angaben zufolge auch um Steuerbetrug. Außerdem sollen die Beschuldigten die Sozialversicherung betrogen haben. Damit umfasst das Verfahren mehrere mögliche Deliktsbereiche, die grenzüberschreitend untersucht werden.

Die Maßnahmen erfolgten im Rahmen einer gemeinsamen Aktion deutscher und belgischer Polizeikräfte. Nähere Angaben zur Zahl der Durchsuchungen, zu möglichen Festnahmen oder zu beschlagnahmten Beweismitteln liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor. Auch zur Identität der Verdächtigen und zum Stand der Ermittlungen wurden keine weiteren Details genannt.

Es gilt die Unschuldsvermutung. Die Vorwürfe sind Gegenstand laufender Ermittlungen und damit noch nicht abschließend bewertet.

Quelle: n-tv ↗