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Schwedens Mitte-Links-Opposition liegt bei Parlamentswahl knapp vorn

Nach Auszählung von 99 Prozent der Stimmen kommt das Bündnis um Magdalena Andersson laut dem schwedischen Sender SVT auf 175 von 349 Sitzen und hätte damit eine Mehrheit von einem Mandat.

Schwedens Mitte-Links-Opposition liegt bei Parlamentswahl knapp vorn
Foto: DER STANDARD

Bei der Parlamentswahl in Schweden liegt das Mitte-Links-Bündnis um Oppositionsführerin Magdalena Andersson nach vorläufigem Ergebnis vorn. Nach Angaben des schwedischen Senders SVT kommt das Bündnis auf 175 der insgesamt 349 Sitze im Parlament. Grundlage der Einschätzung ist die Auszählung von 99 Prozent der Stimmen.

Damit würde das Bündnis eine äußerst knappe Mehrheit erreichen. Der Vorsprung gegenüber der Hälfte der Parlamentssitze beträgt lediglich ein Mandat. Das Ergebnis lässt daher nur einen geringen Abstand zwischen dem Mitte-Links-Lager und seinen politischen Gegnern erkennen.

Die Angaben beruhen auf einem Medienbericht und einer nahezu abgeschlossenen Auszählung. Das Resultat ist damit vorläufig. Ob sich die Sitzverteilung nach der vollständigen Auszählung noch verändert, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.

Im Mittelpunkt des Ergebnisses steht Magdalena Andersson, die das Mitte-Links-Bündnis anführt. Sollte sich die Sitzverteilung bestätigen, hätte ihr Lager im 349 Sitze umfassenden Parlament eine knappe Mehrheit. Weitere Angaben zur Zusammensetzung des Bündnisses, zu einzelnen Parteien oder zu möglichen Regierungsverhandlungen liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.

Der Ausgang der Wahl wird damit vor allem durch den äußerst geringen Abstand zwischen den politischen Lagern geprägt. Nach dem von SVT berichteten Zwischenstand verfügt das Bündnis um Andersson über 175 Sitze und damit über genau ein Mandat mehr als für eine Mehrheit erforderlich wäre. Eine abschließende Bewertung ist erst nach dem Ende der Auszählung möglich.

Quelle: DER STANDARD ↗