Beim BRICS-Gipfel in Neu-Delhi sind die Staats- und Regierungsführungen der Vereinigten Arabischen Emirate und des Iran erstmals seit dem Krieg wieder zusammengekommen. Das Treffen fällt in eine Phase angespannter Beziehungen zwischen den beiden Staaten und gilt als diplomatischer Kontakt von besonderer Bedeutung.
Nach Angaben von Euronews gingen dem Gespräch mehrere Belastungen voraus. Im August setzten die Vereinigten Arabischen Emirate demnach Handels- und Finanzbeziehungen mit dem Iran aus. Zudem kam es zu iranischen Angriffen auf Golfstaaten. Weitere Einzelheiten zu dem Treffen oder zu möglichen Vereinbarungen wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt.
Die Emirate hatten zuvor erklärt, eine Wiederherstellung des Vertrauens zum Iran werde schwierig. Der Weg dorthin sei „ein Berg, den es zu erklimmen gilt“. Die Äußerung unterstreicht die weiterhin bestehenden Hürden in den bilateralen Beziehungen.
Das Zusammentreffen beim BRICS-Gipfel bietet beiden Seiten dennoch einen direkten diplomatischen Gesprächskanal. Ob daraus konkrete Schritte zur Verbesserung der Beziehungen oder eine Wiederaufnahme der ausgesetzten Handels- und Finanzkontakte entstehen, bleibt nach den vorliegenden Angaben offen. Fest steht lediglich, dass die Begegnung den ersten direkten Kontakt auf Ebene der Staats- und Regierungsführungen seit dem Krieg darstellt.