Die Vereinigten Staaten haben einer hochrangigen palästinensischen Delegation erneut die Visa für die Teilnahme an der jährlichen Generalversammlung der Vereinten Nationen verweigert. Die Versammlung findet in New York statt, wo sich die Delegationen der Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen treffen.
Nach Angaben der Quelle betrifft die Entscheidung die Teilnahme palästinensischer Vertreter an der diesjährigen UN-Generalversammlung. Es ist demnach bereits das zweite Jahr in Folge, in dem eine solche Delegation keine Visa für die Einreise in die USA erhält.
Die Visa-Verweigerung erfolgte unter der Regierung von US-Präsident Donald Trump. Angaben zu einer konkreten Begründung der Entscheidung liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor. Ebenso ist daraus nicht ersichtlich, welche einzelnen Mitglieder der Delegation betroffen sind oder wie die palästinensische Seite auf die Entscheidung reagiert hat.
Die Generalversammlung der Vereinten Nationen tagt jährlich am Sitz der Organisation in New York. Die Verweigerung der Visa betrifft damit den Zugang einer palästinensischen Delegation zu einem zentralen internationalen politischen Forum. Welche Auswirkungen die Entscheidung auf die weitere Teilnahme palästinensischer Vertreter an der Versammlung hat, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.
Dass eine hochrangige palästinensische Delegation nun zum zweiten Mal in Folge keine Visa erhält, macht die Entscheidung zu einer wiederholten Maßnahme. Weitere Einzelheiten zu den Hintergründen oder zu möglichen diplomatischen Gesprächen wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt.