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Wasserzyklus weltweit unberechenbarer

Mehr Überschwemmungen und zugleich längere Trockenphasen machen den globalen Wasserzyklus erratischer. WMO-Generalsekretärin Celeste Saulo warnt vor einer wachsenden Belastung der Wasserreserven.

Wasserzyklus weltweit unberechenbarer
Foto: DER STANDARD

Der weltweite Wasserzyklus wird nach Einschätzung der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) zunehmend unberechenbar. Gleichzeitig auftretende oder aufeinanderfolgende Überschwemmungen und Trockenperioden lassen die Bewegungen des Wassers erratischer werden. Die Entwicklung belastet nach Angaben der WMO die verfügbaren Wasservorräte stärker.

WMO-Generalsekretärin Celeste Saulo warnte, die Menschheit schöpfe das „Sparkonto“ der Wasserreserven zunehmend aus. Mit diesem Bild beschreibt sie, dass die vorhandenen Wasservorräte stärker beansprucht werden. Eine zunehmende Unbeständigkeit des Wasserzyklus verschärft damit den Druck auf diese Reserven.

Die beschriebenen Veränderungen betreffen den globalen Wasserhaushalt. Einerseits nehmen Überschwemmungen zu, andererseits kommt es häufiger zu Trockenheit. Dadurch werden die Ströme des Wassers weniger vorhersehbar. Die WMO verweist in diesem Zusammenhang auf eine wachsende Belastung der Wasservorräte.

Konkrete Angaben zu einzelnen Regionen oder zu den Ursachen der Entwicklung liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor. Die Warnung der WMO bezieht sich jedoch auf ein weltweites Muster: Der Wasserzyklus wird unregelmäßiger, während die verfügbaren Reserven stärker genutzt werden.

Saulos Einschätzung macht deutlich, dass sowohl zu viel als auch zu wenig Wasser zu einer Herausforderung werden. Überschwemmungen und Trockenheit stehen dabei nicht im Widerspruch, sondern sind Teil einer zunehmend schwer kalkulierbaren Entwicklung des globalen Wasserhaushalts. Die Warnung richtet den Blick damit auf die Belastbarkeit der Wasserreserven und deren zunehmende Beanspruchung.

Quelle: DER STANDARD ↗