Die syrische Justiz hat die ersten Urteile im Zusammenhang mit den Massakern an Alawiten in der syrischen Küstenregion im Jahr 2025 verkündet. Nach Angaben von France 24 wurde ein früheres Mitglied der Regierungstruppen zu 20 Jahren Haft verurteilt.
Ein weiterer Angeklagter, der als Unterstützer des abgesetzten Präsidenten Bashar al-Assad beschrieben wird, erhielt die Todesstrafe. Gegen einen dritten Angeklagten wurde eine lebenslange Haftstrafe verhängt.
Die Urteile markieren den vorliegenden Angaben zufolge die ersten Entscheidungen der syrischen Justiz zu den Gewalttaten. Der genaue Ort des Gerichtsverfahrens wurde nicht genannt. Weitere Einzelheiten zu den Angeklagten, den konkreten Tatvorwürfen oder der Begründung der Urteile liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Die Verfahren betreffen die Massaker an Angehörigen der alawitischen Gemeinschaft an der syrischen Küste im Jahr 2025. Die Urteile richten sich gegen Personen mit unterschiedlichen politischen Hintergründen: Neben einem früheren Mitglied der Regierungstruppen und einem Unterstützer Bashar al-Assads wurde auch ein dritter Angeklagter zu einer hohen Haftstrafe verurteilt. Angaben dazu, ob weitere Verfahren folgen, sind nicht bekannt.