Die Bundeswehr bekommt das Kampfflugzeug F-35. Der Jet gilt als besonders vielseitig und soll damit unterschiedliche Anforderungen an ein modernes Kampfflugzeug abdecken.
Eine zentrale Eigenschaft der F-35 ist ihre geringe Sichtbarkeit für Radar. Dadurch ist das Flugzeug für gegnerische Ortungssysteme nur schwer zu erkennen. Diese Tarnkappentechnik gehört zu den wesentlichen Merkmalen des Jets.
Neben der reduzierten Radarsichtbarkeit verfügt die F-35 über hochentwickelte Sensorik. Sie soll der Besatzung umfangreiche Informationen zur Lage liefern und damit die Einsatzmöglichkeiten des Flugzeugs unterstützen. Konkrete Angaben zu einzelnen Systemen oder zur Ausstattung der für Deutschland vorgesehenen Maschinen liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Die F-35 ist zudem für den Einsatz mit Atomwaffen geeignet. Damit besitzt das Kampfflugzeug eine Fähigkeit, die über den konventionellen Einsatz hinausgeht. Angaben zu möglichen Einsatzszenarien der Bundeswehr oder zu konkreten Aufgaben der deutschen Flugzeuge wurden nicht genannt.
Als größte Stärke des Jets gilt seine Vielseitigkeit. Sie ergibt sich aus dem Zusammenspiel der Tarnkappeneigenschaften, der fortschrittlichen Sensorik und der grundsätzlichen Eignung für unterschiedliche Einsatzarten. Die F-35 verbindet damit mehrere technische und militärische Fähigkeiten in einem Flugzeug.
Mit der Beschaffung erhält die Bundeswehr ein Kampfflugzeug, das auf geringe Erkennbarkeit, umfassende Informationsgewinnung und flexible Verwendung ausgelegt ist. Weitere Einzelheiten zur Zahl der Maschinen, zum Zeitplan der Auslieferung oder zu den Kosten sind in den vorliegenden Angaben nicht enthalten.