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Kämpfe am Bab al-Mandab im Jemen spitzen sich zu

Rund um die strategisch wichtige Meerenge Bab al-Mandab eskalieren die Kämpfe. Huthi-Kräfte sollen Gebiet erobert haben, Regierungstruppen greifen an. Die Huthi drohen zudem mit einer Beeinträchtigung der Schifffahrt.

Kämpfe am Bab al-Mandab im Jemen spitzen sich zu
Foto: France 24 English

Im Jemen hat sich die Sicherheitslage rund um die strategisch wichtige Meerenge Bab al-Mandab zugespitzt. Nach Angaben des französischen Nachrichtensenders France 24 sollen Iran-unterstützte Huthi-Kräfte dort ein strategisches Gebiet eingenommen haben. Regierungstruppen reagierten demnach mit Gegenangriffen.

Zusätzlich wurden saudische Luftangriffe gemeldet. Angaben zu Umfang, Zeitpunkt und möglichen Folgen der Angriffe liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor. Auch ist unklar, wie sich die Gefechte im Einzelnen auf die Kontrolle des Gebiets ausgewirkt haben.

Die Huthi erklärten außerdem, Ziele im Süden Saudi-Arabiens angegriffen zu haben. Nähere Angaben zu den genannten Zielen oder zu möglichen Schäden und Opfern wurden nicht genannt. Die Angaben zu den Angriffen und zur Einnahme des strategischen Gebiets stammen aus der vorliegenden Berichterstattung und konnten anhand der verfügbaren Informationen nicht weiter eingeordnet werden.

Besondere Bedeutung erhält die Entwicklung durch die Lage am Bab al-Mandab. Die Meerenge ist eine wichtige maritime Verbindung und hat sowohl für die regionale Sicherheit als auch für den Welthandel Bedeutung. Die Huthi drohten damit, die Schifffahrt durch die Meerenge zu beeinträchtigen. Welche konkreten Maßnahmen damit gemeint sind und ob es bereits zu Behinderungen des Seeverkehrs gekommen ist, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.

Die jüngste Eskalation verbindet damit Kämpfe im westlichen Jemen mit einer möglichen Gefährdung einer zentralen Schifffahrtsroute. Die Reaktion der Regierungstruppen sowie die gemeldeten saudischen Luftangriffe zeigen, dass der Konflikt über die unmittelbaren Gefechte zwischen den Konfliktparteien hinausreicht. Verlässliche Angaben zu weiteren Entwicklungen liegen derzeit nicht vor.

Die Informationen beruhen auf einer Meldung von France 24 English.

Quelle: France 24 English ↗