Nahe dem Frankfurter Flughafen ist ein dritter Mensch im Zusammenhang mit einer Malariainfektion gestorben. Das geht aus einer Meldung von n-tv hervor. Zuvor waren bereits zwei Flughafenmitarbeiter nach einer Malariainfektion ums Leben gekommen.
Nach den vorliegenden Angaben steht der neue Todesfall ebenfalls mit dem Infektionsgeschehen nahe dem Flughafen in Verbindung. Weitere Einzelheiten zur betroffenen Person wurden in den verfügbaren Informationen nicht genannt. Unklar bleibt damit auch, wann und unter welchen Umständen sich die Person infizierte.
Als wahrscheinlicher Übertragungsweg gilt eine infizierte Mücke, die mindestens einmal an Bord eines Flugzeugs nach Frankfurt gelangt sein könnte. Die Formulierung deutet auf eine mögliche Einschleppung der Malaria durch den Luftverkehr hin. Ob es sich dabei um dieselbe Mücke oder um mehrere Tiere handelte, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.
Die beiden ersten Todesfälle betrafen laut den verfügbaren Informationen Mitarbeiter des Flughafens. Mit dem nun gemeldeten dritten Todesfall gewinnt das Infektionsgeschehen zusätzliche Bedeutung für die öffentliche Gesundheit. Konkrete Angaben zu weiteren Erkrankten, zu Untersuchungen oder zu Maßnahmen am Flughafen liegen in der zugrunde liegenden Meldung nicht vor.
Malaria wird durch den Stich infizierter Mücken übertragen. Im vorliegenden Fall wird nicht von einer Übertragung durch den Reiseverkehr selbst berichtet, sondern von der möglichen Einreise mindestens einer infizierten Mücke mit einem Flugzeug. Eine abschließende Bestätigung dieses Übertragungswegs ist in den vorliegenden Informationen nicht enthalten.
Die Meldung bezieht sich auf einen Todesfall nahe dem Frankfurter Flughafen in Hessen. Für eine abschließende Bewertung des Geschehens wären weitere Angaben zu den Infektionen, den betroffenen Personen und den behördlichen Untersuchungen erforderlich.