Fidschi hat wegen stark steigender HIV-Fallzahlen einen landesweiten Notstand im Bereich der öffentlichen Gesundheit ausgerufen. Nach den vorliegenden Angaben reagiert die Regierung damit auf eine deutliche Zunahme der Infektionen im südpazifischen Inselstaat.
Gleichzeitig soll das HIV-Testprogramm ausgeweitet werden. Ziel ist es, mehr Menschen landesweit Zugang zu Tests zu ermöglichen und die aktuelle Entwicklung der Infektionen besser zu erfassen. Weitere Einzelheiten zu Umfang, Dauer und konkreter Umsetzung der Maßnahmen liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Nach Schätzungen lebt inzwischen etwa eine von 60 Personen in Fidschi mit HIV. Die Angabe unterstreicht das Ausmaß der gesundheitspolitischen Herausforderung, mit der der Inselstaat konfrontiert ist. Verlässliche Angaben zu den absoluten Fallzahlen oder zur Entwicklung in einzelnen Regionen wurden nicht genannt.
Der Notstand gilt landesweit. Mit der Ausweitung der Tests will Fidschi auf die steigenden Zahlen reagieren und die gesundheitliche Lage im Land genauer bewerten. Angaben zu weiteren Maßnahmen, etwa zur medizinischen Versorgung oder zu Präventionsprogrammen, sind in der vorliegenden Meldung nicht enthalten.
Die Informationen stammen von ABC News International.