Mehr als 2.000 Menschen aus dem Jemen sind nach Angaben von Al Jazeera angesichts eskalierender Kämpfe an der Westküste des Landes über das Rote Meer nach Dschibuti geflohen. Der Exodus steht demnach im Zusammenhang mit den jüngsten militärischen Entwicklungen und Geländegewinnen der Huthi.
Die Fluchtbewegung betrifft damit sowohl den Westen des Jemen als auch das benachbarte Dschibuti am gegenüberliegenden Ufer des Roten Meeres. Eine einzelne, genau abgegrenzte Ereignisregion wurde nicht genannt. Fest steht nach den vorliegenden Angaben, dass die Kämpfe an der jemenitischen Westküste mehr als 2.000 Menschen zur Ausreise veranlasst haben.
Die Huthi haben im Zuge der militärischen Eskalation nach Angaben der Quelle Geländegewinne erzielt. Welche Gebiete davon konkret betroffen sind und wie sich die Frontverläufe entwickelt haben, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor. Ebenso liegen keine weiteren Angaben zur Dauer der Kämpfe oder zu möglichen Opfern vor.
Dschibuti ist durch seine Lage am westlichen Ende des Golfs von Aden und am Eingang zum Roten Meer unmittelbar mit den Entwicklungen im Jemen verbunden. Für die geflohenen Menschen bedeutete die Überquerung des Roten Meeres den Schritt aus dem umkämpften Land in das Nachbarland Dschibuti.
Die Angaben stammen aus einer Meldung von Al Jazeera English. Weitere Einzelheiten zur Unterbringung der Geflüchteten in Dschibuti oder zur weiteren Entwicklung der Lage wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt.