Israel plant nach einem Bericht von El País América die Genehmigung von mehr als 2.000 neuen Wohnungen im umstrittenen Siedlungsgebiet E1 östlich von Jerusalem. Die Zone liegt im Westjordanland und gilt aufgrund ihrer geografischen Lage als strategisch bedeutsam.
Das Gebiet E1 teilt das Westjordanland nach der vorliegenden Einschätzung geografisch. Eine Ausweitung der israelischen Siedlungen dort wird deshalb von mehreren europäischen Ländern kritisiert. Sie warnen, dass neue Bauvorhaben die territoriale Verbindung innerhalb des Westjordanlands weiter beeinträchtigen könnten.
Nach Angaben der Quelle befürchten die europäischen Staaten, dass die geplante Erweiterung die Gründung eines künftigen palästinensischen Staates unmöglich machen könnte. Ihre Kritik richtet sich damit nicht nur gegen den Umfang des Vorhabens, sondern auch gegen mögliche langfristige Folgen für die politische und geografische Ordnung in der Region.
Das Siedlungsgebiet liegt östlich von Jerusalem und befindet sich damit in einem Teil des Westjordanlands, der im israelisch-palästinensischen Konflikt von besonderer Bedeutung ist. Weitere Einzelheiten zu den geplanten Wohnungen, zum genauen Genehmigungsverfahren oder zu einem Zeitplan für die Umsetzung liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.