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UN-Sicherheitsrat berät über Syriens politischen Übergang

Der UN-Sicherheitsrat befasst sich mit Fortschritten im politischen Prozess Syriens, tödlichen Zusammenstößen im Süden und Protesten gegen steigende Treibstoffpreise.

UN-Sicherheitsrat berät über Syriens politischen Übergang
Foto: UN News

Der UN-Sicherheitsrat hat sich mit dem politischen Übergang in Syrien und der Sicherheitslage im Land befasst. Nach Angaben der Vereinten Nationen macht der politische Prozess Fortschritte. Zugleich bleibt die Lage vor Ort von gewaltsamen Auseinandersetzungen und sozialen Spannungen geprägt.

Im Mittelpunkt der Beratungen standen Berichte über tödliche bewaffnete Zusammenstöße im Süden Syriens. An den Auseinandersetzungen soll eine terroristische Gruppe beteiligt gewesen sein, die dem sogenannten Islamischen Staat nahesteht. Weitere Einzelheiten zu den Kämpfen oder zur Zahl der Opfer wurden in den vorliegenden Angaben nicht genannt.

Die Mitglieder des Sicherheitsrats befassten sich außerdem mit Protesten gegen steigende Treibstoffpreise. Die Demonstrationen wurden im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen und sozialen Lage in Syrien thematisiert. Angaben zum Umfang der Proteste, zu möglichen Reaktionen der Behörden oder zu konkreten Forderungen der Beteiligten liegen nicht vor.

In der Sitzung erhielten die Ratsmitglieder Briefings zu den politischen und sicherheitsrelevanten Entwicklungen. Anschließend berieten sie über die weitere Entwicklung in Syrien. Die Vereinten Nationen stellten dabei sowohl die Fortschritte im politischen Übergang als auch die weiterhin bestehenden Risiken durch bewaffnete Gewalt und wachsende Unzufriedenheit heraus.

Konkrete Beschlüsse des Sicherheitsrats oder weitere Maßnahmen wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt. Die Beratungen zeigen jedoch, dass die politische Neuordnung Syriens weiterhin parallel zu Sicherheitsproblemen und wirtschaftlich bedingten Protesten betrachtet wird.

Quelle: UN News ↗