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UN-Ermittler sehen Hinweise auf mögliche US-Kriegsverbrechen im Iran

Vom UN-Menschenrechtsrat eingesetzte Ermittler sehen hinreichende Gründe für die Annahme, dass die USA bei Angriffen auf eine Schule und ein Wohngebiet im Iran Kriegsverbrechen begangen haben könnten.

UN-Ermittler sehen Hinweise auf mögliche US-Kriegsverbrechen im Iran
Foto: UN News

Unabhängige, vom Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen eingesetzte Ermittler sehen hinreichende Gründe für die Annahme, dass die USA im Iran möglicherweise Kriegsverbrechen begangen haben. Nach ihren Angaben geht es um sogenannte unterschiedslose Angriffe auf eine iranische Schule und ein Wohngebiet.

Die Einschätzung wurde von den UN-Ermittlern getroffen und stellt kein abschließendes Urteil eines Gerichts dar. Sie beschreibt vielmehr den bisherigen Stand ihrer Bewertung. Aus den vorliegenden Informationen geht nicht hervor, wann die Angriffe stattfanden oder wo genau sich die betroffene Schule und das Wohngebiet befanden.

Der Vorwurf bezieht sich auf die Art der Angriffe. Die Ermittler sprechen von unterschiedslosen Attacken und sehen darin hinreichende Gründe für die Annahme, dass es sich um Kriegsverbrechen handeln könnte. Weitere Einzelheiten zu den mutmaßlichen Folgen oder zu den konkreten Vorgängen wurden in den vorliegenden Angaben nicht genannt.

Die Ermittler arbeiten unabhängig und wurden vom UN-Menschenrechtsrat eingesetzt. Ihre Feststellung ist daher von einem möglichen späteren gerichtlichen Verfahren zu unterscheiden. Ob es zu einer juristischen Aufarbeitung kommt und welche weiteren Schritte geprüft werden, lässt sich auf Grundlage der vorliegenden Informationen nicht sagen.

Die Angaben wurden von UN News veröffentlicht. Eine Stellungnahme der US-Regierung oder weitere Reaktionen auf die Vorwürfe sind in den vorliegenden Informationen nicht enthalten.

Quelle: UN News ↗