In Russland hat die landesweite Wahl zur Staatsduma begonnen. Die Abstimmung startete am Freitag, dem 18. September, im Fernen Osten und breitet sich anschließend über das gesamte Land aus. Die Wahllokale bleiben drei Tage lang geöffnet. Am Sonntagabend soll die Abstimmung beendet sein.
Bei der Wahl werden sämtliche 450 Mitglieder der Staatsduma bestimmt. Das Parlament ist die gesetzgebende Kammer Russlands. Die Abstimmung findet landesweit statt und erstreckt sich damit über die verschiedenen Regionen des Landes.
Die Parlamentswahl steht unter den Bedingungen des Krieges in der Ukraine. Der Krieg prägt den politischen Rahmen, in dem die Wahl stattfindet, und verändert damit die Voraussetzungen für die Abstimmung. Die vorliegenden Informationen enthalten jedoch keine näheren Angaben dazu, wie sich dies konkret auf den Wahlkampf, die Parteien oder die Wähler auswirkt.
Der zeitlich gestaffelte Beginn folgt den unterschiedlichen Zeitzonen Russlands. Im Fernen Osten öffneten die Wahllokale zuerst. Danach beginnt die Abstimmung in weiteren Landesteilen, bevor sie am Sonntagabend landesweit abgeschlossen werden soll. Erst nach dem Ende der dreitägigen Wahlperiode steht fest, dass alle Stimmen abgegeben werden konnten.
Im Mittelpunkt der Wahl steht die künftige Zusammensetzung der Staatsduma. Die Zahl der zu vergebenden Sitze ist mit 450 festgelegt. Die Abstimmung ist damit eine zentrale landesweite Entscheidung über die Besetzung des russischen Parlaments.
Die Wahl wird international vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges beobachtet. Sie ist eine nationale Parlamentswahl unter außergewöhnlichen politischen Bedingungen. Weitere Angaben zu Ergebnissen, Beteiligung oder zum Ausgang der Abstimmung liegen in den vorliegenden Informationen noch nicht vor.
Bis zur Schließung der Wahllokale am Sonntagabend haben die Wähler in den russischen Regionen Gelegenheit, ihre Stimmen abzugeben. Mit dem Abschluss der Abstimmung endet der dreitägige Wahlvorgang, bei dem alle 450 Sitze der Staatsduma neu bestimmt werden.